Görg zieht sich aus Politik zurück

Wiens früherer ÖVP-Chef Bernhard Görg (62) zieht sich Ende November gänzlich aus der Politik zurück und legt sein Gemeinderatsmandat nieder - das berichtet der Kurier.

Der ehemalige IBM-Manager Görg wurde 1992 zum Landesparteiobmann der Wiener ÖVP gewählt, der er bis 2002 vorstand. Seither hatte der ehemalige Spitzenpolitiker noch sein Gemeinderatsmandat inne, dass er nun zurücklegen will.


Görg, am 9. Februar in Horn geboren, hatte von 1996 bis 2001, also während der von SPÖ und ÖVP gebildeten Koalition, den Posten des Vizebürgermeisters bzw. amtsführenden Stadtrates für Planung und Zukunft inne. Auch bundespolitisch meldete er sich zu Wort: Im Jahr 2000 machte Görg kein Hehl daraus, dass er einer Koalition der ÖVP mit der FPÖ mit „großer Skepsis“ gegenüber steht.


Nach den Wahlen im Frühjahr 2001 – bei denen die SPÖ wieder die absolute Mehrheit erringen konnte – wurde er Klubobmann der VP-Fraktion im Rathaus. „Ich habe nur mehr mit 60 oder 70 Prozent Gas gegeben. Aber ein Bernhard Görg in Vollnarkose bringt immer noch mehr zusammen, als viele andere mit Aufputschmitteln“, erinnerte sich der Politiker im Gespräch mit dem „Kurier“ an diese Zeit.

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