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Google: Street View entblößt Ahnungslose

Die ersten Klagen von abgelichteten Personen gegen Googles neusten Service ließen nicht lange auf sich warten. Google Street View

Aufgenommen werden die Bilder mit einer “elfäugigen Discokugel”. Street View ermöglicht virtuelle Spaziergänge in den Straßen einer rasch zunehmenden Anzahl amerikanischer Großstädte. Die Bilder sind so scharf, dass sich Personen teilweise eindeutig identifizieren lassen. Die Fotos werden mit einer Spezialkamera aufgenommen, die auf das Dach eines VW-Beetles montiert wird. Die Kamera besteht aus elf Einzelobjektiven, die in eine Kugel integriert sind und so ihre Umgebung erfassen. Der Bilddatenfluss ist gewaltig. Die erfasste Bildqualität wird mit rund 100 Millionen Pixel pro Sekunde angegeben.

Das Erkennen von Gesichtern, aber auch von Wohnungseinrichtungen, Hausnummern und Autokennzeichnen ist für viele Google-Kritiker und Datenschützer ein Problem. Die US-Amerikanerin Mary Kalin-Casey sah nach Eingabe ihrer Privatadresse den eigenen Kater im Wohnzimmerfenster ihres Hauses sitzen und brachte damit laut einem Bericht der “New York Times” (Freitagsausgabe) eine öffentliche Debatte über den drohenden Verlust der Privatsphäre in Gang.

Google sieht sich im Recht. In einem offiziellen Statement erklären sie: “Street View beinhaltet nur Fotos, die im öffentlichen Raum aufgenommen wurden. Es gibt nichts anderes zu sehen als das, was jeder sieht, der die Straße heruntergeht.” Immerhin: Wer sich beschwert, hat gute Chancen, dass die Bilder entfern werden: “Man kann uns Bilder melden, die gelöscht werden sollen. Wir bewerten diese Anfragen und reagieren so schnell es geht.”

Wann und ob der Beetle mit der elfäugigen Kamera europäische Strassen befahren wird, ist noch nicht sicher. Sollte er aber bei uns aufkreuzen, ist davon auszugehen, dass die Datenschützer gegen den Suchmaschinenkonzern auf die Barrikaden gehen werden. (Quelle: 20 Minuten)

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