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Goldgruben in Wien: In diesen Branchen verdient man am meisten

Laut StepStone-Gehaltsreport verdienen die Wiener am meisten.
Laut StepStone-Gehaltsreport verdienen die Wiener am meisten. ©pixabay.com (Sujet)
Für einen Job nach Wien zu ziehen zahlt sich aus, denn die Bundeshauptstadt liegt laut StepStone in puncto Einkommen an erster Stelle.
Aktuelle Jobs in Wien

Laut aktuellem StepStone-Gehaltsreport führen Wien und Vorarlberg die Gehaltsspitze in Österreich an: Verdient man in der Bundeshauptstadt immerhin rund 47.000 Euro brutto im Jahr, kommt man etwa in der Steiermark nur mehr auf rund 42.000 Euro jährlich.

Am wenigsten gibt’s im Burgenland: Hier verdient ein Arbeitnehmer ohne Personalverantwortung im Schnitt nur rund 35.000 Euro pro Jahr. "In Ballungsräumen, Industriezonen und den Hochburgen des Tourismus herrscht starker Wettbewerb um die besten Köpfe", verrät Studienleiterin Barbara Oberrauter-Zabransky. "Das schlägt sich auch in den Gehältern nieder."

Akademische Abschlüsse wirken sich positiv auf das Gehalt aus

Die Zahlen zeigen auch deutlich, dass sich ein Studium lohnt. Wer seine Ausbildung an der Universität abgeschlossen hat, verdient rund 9.000 Euro mehr im Jahr als jene ohne akademischen Abschluss. Allerdings zählen nicht alle höheren Abschlüsse gleich viel, so Oberrauter-Zabransky. Während ein Magister der Universität besser bezahlt ist als ein Master auf der FH, haben beim Bachelor FH-Absolventen die Nase vorn.

Auch bei digitalen Experten gibt es Gehaltsunterschiede. So verdient ein IT-Director mit einem Brutto-Jahresgehalt von 141.000 Euro sagenhafte 48.000 Euro mehr als ein IT-Architekt. Ebenfalls gut bezahlt: JavaScript Developer und Systemanalysten mit Berufserfahrung.

Gender Pay Gap in Österreich weiterhin Thema

"Wer heute einen Beruf im digitalen Sektor ergreifen will, sollte sich genau überlegen, für welche Fachrichtung er oder sie sich entscheidet", rät Oberrauter-Zabransky. "Das gilt umso mehr für Frauen in dem Bereich - sie müssen immer noch mit zahlreichen Vorurteilen und niedrigeren Gehältern kämpfen."

Stichwort Gender Pay Gap: Auch hier zeigt sich mit 4.500 Euro Gehaltsunterschied pro Jahr ein tendenzieller Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Einkommen. Dabei gibt es allerdings branchenspezifische Unterschiede: "Am besten verdienen Frauen in der Immobilienbranche, im Management und im Unterhaltungsbereich. Männer hingegen holen am meisten in Consulting, Rechtswesen und Management für sich heraus.

(Red)

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