Goldenes Ehrenzeichen für Fiedler

Symbolfoto |&copy APA
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Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit erhielt der Rechnungshofpräsident am Montag, eine der höchsten Auszeichnungen der Bundeshauptstadt.

Franz Fiedler (60) wurde von Bürgermeister Michael Häupl (S) das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen. Magistratsdirektor Ernst Theimer ehrte den RH-Chef als „eine Autorität, nicht nur kraft seines Amtes, dass er ausübt“. Dieser betonte dafür in seiner Dankesrede: „Ich bin stolz darauf, ein Wiener zu sein.“


Fiedler sei in den zwölf Amtsjahren als RH-Präsident zu einem „Symbol für Korrektheit“ geworden, betonte Theimer. Er habe es dabei „niemals irgendjemand Recht machen wollen“, pries er Fiedlers Unabhängigkeit. „Sie waren und sind ein unbequemer Mann“, was aber der Grund für die breite Anerkennung sei.

Der „umfassend gebildete Homo politicus“ habe sich über die Jahre auch zu einem kritischen Korrektiv für Wien entwickelt, resümierte Theimer. Dieses sei aber immer fair und zuverlässig gewesen.

“Wien Vorbild für andere Bundesländer”

Auch der Ausgezeichnete bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen Rechnungshof und der Stadt Wien, die sich in seiner Amtszeit deutlich gebessert habe. Als Beispiel nannte er eine Gesetzesnovellierung, die dem RH-Präsidenten ein Rederecht im Gemeinderat einräumt und dessen Mitarbeitern Zutritt zu den Ausschüssen verschafft, in denen über RH-Berichte diskutiert wird.

Damit habe das Verhältnis Wien-Rechnungshof „eine idealtypische Ausprägung“ erreicht und sei „Vorbild für andere Bundesländer“, lobte Fiedler. Er hoffe, dass auch sein Nachfolger so gut von Wien unterstützt werde, schloss der neue Ehrenzeichenträger.

Redaktion: Michael Grim

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