Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Goldene Palme wurde vergeben

Roman Polanski hat mit dem Film „Der Pianist“ die Goldene Palme der Internationalen Filmfestspiele in Cannes gewonnen.

„Der Pianist“ erzählt die Geschichte eines jüdischen Musikers in Polen, der dem Warschauer Getto entkommt und ständig versteckt und hungernd auf das Ende des Krieges warten muss. Es sei der „persönlichste Film seines Lebens“, hatte Polanski zuvor in Cannes gesagt. Der aus Polen stammende 68-jährige Franzose hatte als Kind selbst das Getto in Krakau überlebt.

Für den ebenfalls favorisierten Film „The Man Without A Past“ (Der Mann ohne Vergangenheit) des Finnen Aki Kaurismäki gab es den „Großen Preis“ der Jury. Insgesamt standen 55. Jahr des Festivals an der Cote d’Azur 22 Beiträge im Wettbewerb um die Goldene Palme.

Der palästinensische Regisseur Elia Suleiman erhielt für seinen Film „Divine Intervention“ den „Preis der Jury“. Das Gremium unter dem Vorsitz von David Lynch vergab gleich zwei Auszeichnungen für die beste Regie: Sie gingen an Paul Thomas Anderson (USA) für die eigenwillige romantische Komödie „Punch-Drunk Love“ und an Im Kwon- Taek aus Südkorea für das Künstlerporträt „Chihwaseon“.

Einen einmaligen Spezialpreis zum 55. Jubiläum der Filmfestspiele gab es für den Amerikaner Michael Moore mit seinem kritischen und provokativen Dokumentarfilm „Bowling for Columbine“ über Ursachen und Auswirkungen des Waffenwahns in den USA.

Als beste Darsteller wurden der Belgier Olivier Gourmet („Le Fils“/Der Sohn) und die Finnin Kai Outinen („Der Mann ohne Vergangenheit“) ausgezeichnet. Der Brite Paul Laverty bekam den Drehbuchpreis für seine Arbeit an dem Sozialdrama „Sweet Sixteen“ (Regie: Ken Loach).

Der Ungar Peter Meszaros erhielt eine Goldene Palme für den Kurzfilm „Eso Uta“. Die Goldene Kamera ging an die Französin Julie Lopes-Curval für „Bord de mer“.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Promis
  • Goldene Palme wurde vergeben
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.