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Gleiches Niveau für AHS- und Hauptschullehrer?

Zu der von SPÖ-Bildungsministerin Claudia Schmied vorgeschlagenen Vereinheitlichung der Ausbildung von AHS- und Hauptschullehren gibt es innerhalb der ÖVP Differenzen zwischen Bildungssprecher Fritz Neugebauer und der Wiener VP-Bildungssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager.

Während Neugebauer eine Vereinheitlichung ablehnt, befürwortet Cortolezis-Schlager eine „gleichwertige Ausbildung“ und unterstützt die Bildungsministerin voll.

Neugebauer hatte im Radio-Morgenjournal des ORF am Samstag erklärt, die pädagogischen Universitäten hätten jetzt ihre intensiven Vorbereitungsarbeiten gestartet. Es wäre nicht gescheit zu vermitteln, „euch gibt es in fünf Jahren nicht mehr. Das soll man anlaufen lassen und die Erfahrungen nach einiger Zeit evaluieren“.

Cortolezis-Schlager erklärte gegenüber der APA, es sei „wichtig, dass künftig die Hauptschullehrer auf dem gleichwertigen akademischen Niveau wie ihre AHS-Kollegen ausgebildet werden“. Es sei „für Wien nicht denkbar, dass langfristig hier nicht die volle Gleichwertigkeit in der Ausbildung gegeben ist. Würde man das machen, würde man im Wiener Raum den Hauptschulen die Zukunft verunmöglichen“.

Dann hätte es erst recht keinen Sinn, diese Lehrer auszubilden. „Daher muss es für den gesamten Pflichtschulbereich die Durchlässigkeit geben. Es muss auf den pädagogischen Hochschulen die Forschung ausgebaut werden“. Die Zusammenarbeit zwischen der Universität Wien und den beiden pädagogischen Hochschulen sei „sehr gut“. Der Bachelor der Pädagogischen Hochschulen müsse künftig in vollem Umfang auch von der Universität anerkannt werden, fordert Cortolezis-Schlager. Jedenfalls „von meiner Seite gibt es volle Unterstützung für Bildungsministerin Schmied, mitzuhelfen, dass künftig eine gleichwertige Ausbildung der Pflichtschullehrer und AHS-Lehrer gegeben ist“.

Neugebauer dagegen meinte, „wenn wir Gymnasialprofessoren ausbilden, dann nicht für die 10- bis 14-jährigen, sondern für die 10- bis 18-jährigen. Das heißt, der Stufenlehrer ist nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss“. Sollte in zehn bis 15 Jahren eine weitere Entwicklung in der Lehrerausbildung stattfinden, werde man die Assets aus den Universitäten mit dem starken fachwissenschaftlichen Ausbildungssegment mit Praxis, Methode und Didaktik im Vordergrund zusammenführen müssen.

Sympathien kann Neugebauer dagegen für den Wunsch von Schmied nach Eignungstests für angehende Lehrer aufbringen. „Die Besten auszusuchen, die eine starke Hinwendung zu Jugend haben, die hervorragend ausgebildet sind, ist eigentlich ein Gebot der Stunde“. Cortolezis-Schlager hatte zuletzt gemeint, es gebe keine Notwendigkeit einer Zugangsbeschränkung für die Lehrer-Ausbildung an den Universitäten, allerdings habe sie nichts gegen Orientierungsgests für angehende Studenten.

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