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Gigantischer "Mystery Hunt" im Kunsthistorischen Museum in Wien

Ab 10. Oktober startet der gigantische "Treasure Hunt" im KHM in Wien.
Ab 10. Oktober startet der gigantische "Treasure Hunt" im KHM in Wien. ©HEROES & HEROINES
Besucher werden ab 10. Oktober auf eine gigantische Schnitzeljagd durch die Räume des Kunsthistorischen Museums in Wien gelockt. Hier erfahrt ihr, was euch bei dem "Mystery Hunt" der Mystery Makers im KHM erwartet. VIENNA.at verlost außerdem 2x Mystery Hunts für Teams von 4 bis 8 Personen.
"Mystery Hunt" im KHM in Wien

Nein, das Kunsthistorische Museum wird kein gigantischer Escape Room, denn eingesperrt wird man nicht. Dafür werden Besucher auf eine gigantische Schnitzeljagd durch die Räume des Museums gelockt. Ab 10. Oktober kann der “Mystery Hunt” der Mystery Makers im KHM gespielt werden.

Das Spiel

Eine große schwarze Tasche mit dem Logo der “Mystery Makers” gefüllt mit einem hölzernen Klemmbrett und einer weißen Kartonschachtel. Das ist alles, was die Besucher zu Beginn ihrer Schnitzeljagd durch das Kunsthistorische Museum im Foyer erhalten. Öffnet man den weißen Karton, ist dort ein brauner Umschlag voll mit Utensilien, die man die nächsten 1,5 Stunden brauchen wird. Dabei das Wichtigste: Der erste Hinweis. Der “Mystery Hunt” kann losgehen.

Zwischen griechischen Göttern und antiken Sammlungen heißte es nun, verschiedene Rätsel zu lösen. Im Laufe von ein bis zwei Stunden wandert man von einem Raum im Kunsthistorischen Museum zum nächsten. Und somit auch von einem Hinweis zum nächsten. Anders als bei einer typischen Schnitzeljagd muss man jedoch nicht die Hinweise suchen, diese hat man von Anfang an dabei. Stattdessen muss man jene Orte suchen, an denen man die Hinweise öffnen darf. Hat man einen Ort erst einmal gefunden, gilt es dort verschiedene Rätsel zu lösen, um den richtigen Weg durch das Museum zu finden.

Neben Such- und Logikrästeln, gilt es außerdem Teambuildingaufgaben zu lösen. So kann es schon mal vorkommen, dass jeder aus der Gruppe eine Geschichte aus seiner Kindheit erzählen muss und die anderen herausfinden sollen, ob diese nun wahr oder gelogen ist.

Im Spiel ist auch das Ambiente des KHM mit eingebunden. Man kommt nicht daran vorbei, manche Figuren und Wandbilder ganz genau unter die Lupe zu nehmen, um den verdeckten Hinweis zu finden. Die Rätsel sind ein Mix aus leichter und schwerer zu lösenden Aufgaben. Alle Teammitglieder bekommen dabei eine Aufgabe, die dann immer in Verbindung mit der Gruppe gelöst werden können. Es erhält so jeder eine wichtige Rolle und kann doch seine Aufgabe nur mit Hilfe seiner Teamkollegen erfüllen.

“Back to analog” – die Idee dahinter

Während sich wohl kaum ein Wiener ein Leben ohne Smartphone vorstellen kann, hat sich Mads Lind, CEO von Mystery Makers, mit seinem Team ganz bewusst dafür entschieden, ein analoges Spiel zu kreieren. Die ganze Zeit über wird keine moderne Technologie benötigt. Wie Mads Lind gerne betont: Es ist ja keine App.

Eine App wäre viel leichter gewesen, so Lind. Doch er wollte an einem “echten” Ort ein authentisches Erlebnis schaffen. Das recycelte Papier und die fühlbaren Hinweise sollen die Sinnesorgane der Teilnehmer ansprechen. Für Lind war es wichtig, dass das Spiel auch vor 200 Jahren entwickelt werden hätte können. Deshalb das speziell ausgewählte Papier, die einfachen Utensilien und die Rätselösungen mithilfe der Statuen und Wandmalereien.

Jeder soll spielen

Das Spiel versucht die Teilnehmer zu verschieden Dingen anzuregen: mit Menschen in Kontakt zu treten, zu lernen und natürlich zu spielen. Die erste Form der menschlichen Sprache ist das Spiel. Lind will dies nutzen, um aus Zusehern Teilnehmer zu machen und aus den Gefühlen im KHM Erinnerungen zu schaffen. “Wenn man denkt, man ist zu alt zum Spielen, aber ein Museum sagt, dass man spielen soll, tut man es”, meint Lind und lacht. Der “Mystery Hunt” will also Grenzen aufbrechen: zwischen Menschen und bei dem Gedanken, nicht mehr Spielen zu dürfen.

Das Logo von Mystery Hunt ist die Sphinx. Sie ist in der Mythologie ein Wesen mit Frauenkopf, Löwenkörper und Adlerflügel. Sie war eine Wächterin in der antiken Großstadt Themen. Allen Reisenden stellte sie ein Rätsel. Wer es lösen konnte, durfte passieren, wer nicht, wurde gefressen. Auch im KHM gilt, die Rätsel der Sphinx zu lösen, um schließlich wieder in die Realität zurück zu dürfen.

Wien wird zum “Mystery Hunt” Zentrum

Mit dem “Mystery Hunt” im Kunsthistorischen Museum ist erst die erste von vielen Schnitzeljagden entstanden. Im Frühling ist ein “Mystery Hunt” im Albertina geplant, im Sommer 2019 soll eine Schnitzeljagd auch durch die Kunstkammer in Wien führen. Für Mads Lind hat Wien eine besondere Bedeutung. Er bezeichnet es als “amazing city”, die offen für neue Ideen ist. Im “super nicen” Österreich war er bereits 14 Mal, 13 Mal in Wien, einmal am Attersee. Für ihn war es überraschend einfach, hier seine Idee umzusetzen. Er wollte unbedingt nach Wien, denn gerade die Kultur, die ihm in der ganzen Stadt begegnet, hat ihn begeistert.

Wie alles begann

Dass Mads Lind heute nicht mehr in einer Kommunikations- und Designfirma arbeitet, verdankt er seinem “crazy father”. Als Lind klein war, musste er nämlich seine Geschenke zum Geburtstag immer mithilfe von Rätsel finden. Diese kindliche Erfahrung blieb ihm in Erinnerung. Als schließlich 2010 Freunde von ihm heirateten, wollte er ein besonderes Geschenk. Nachdem er im Internet auf der Suche nach “intelligenter Unterhaltung” nicht fündig wurde, musste er diese Unterhaltung selbst kreieren. Es war das erste “Adult Mystery Hunt”.

Das gelunge Geschenk stellte er später zum Spaß ins Internet und bot es zum Verkauf an. Was als Spaß begann, startete sich zu verselbstständigen. Das Interesse war enorm und Lind entwickelte neue Ideen. 2012 wurde es jedoch zum Problem. Eigentlich hatte er einen 9 bis 5 Uhr Job, aber die “Mystery Hunts” wurden langsam auch zu einem Vollzeitjob. Es war Zeit für eine Entscheidung. Zu der Zeit gab es einen Kreativwettbewerb in Dänemark. Würde er diesen gewinnen, würde er seinen Job kündigen und sich nur auf die Mystery Hunts konzentrieren, so sagte er sich. Und tatsächlich, er gewann, kündigt, machte die Spiele zu seinem Beruf.

Enterbrainment in Wien

Das Rätselspiel ist vom Da Vinci Code inspiriert und speziell auf Erwachsene ausgerichtet. In Mitten der ägyptisch-orientalichen Sammlungen und der Antikensammlung können Teilnehmer des “Mystery Hunts” auch heute noch Mysterien aufdecken und manchen Mythen auf die Schliche kommen.

Architekten, Designer, Kreative Köpfe, Kriminologen und viele weitere Menschen haben fast ein halbes Jahr an dem Spiel für das KHM gearbeitet. Wichtig war dabei auch, die Rätsel historisch korrekt aufzubauen und unterschwellig Wissen weiterzugeben. Oft musste Lind sein Team nach Hause schicken, weil sie gar nicht aufhören wollten, über die Rätsel nachzudenken.

Bis 2017 wurden sieben Spiele der Mystery Makers ins Leben gerufen. Mit dem “Mystery Hunt” in Wien eröffnet das erste Spiel in Österreich.

Hard Facts zum “Mystery Hunt” im KHM

Ab 10. Oktober kann im Kunsthistorischen Museum in Wien “Mystery Hunt” gespielt werden. Dies muss vorab auf www.mystery.at gebucht werden. Pro Person kostet das analoge Rätselspiel 30 Euro. Zusätzlich ist der Eintritt für das KHM zu zahlen, der ist im Zuge des Spiels aber vergünstigt. Nach dem Spiel kann man auch noch im Museum bleiben und sich die Ausstellungsstücke ansehen. Für das Spiel ist kein Vorwissen nötig, gespielt wird auf Deutsch oder Englisch. Die Dauer beträgt zwischen ein bis zwei Stunden.

Geeignet ist das Spiel für Personen ab 15 Jahren, für Mads Lind sind die Personen der Zielgruppe bei dem “Mystery Hunt” in Wien aber eher zwischen 25 und 55 Jahren. Das Spiel kann während dem üblichen Museumsbetrieb gespielt werden, da vor allem nicht so stark besuchte Räume für die Schnitzeljagd ausgewählt wurden. Wer trotzdem alleine sein möchte, kann abends das KHM für das Spiel auch mieten.

Ab einer Teilnehmerzahl von vier Personen kann das Spiel gespielt werden. Ab 8 Personen wird in Gruppen eingeteilt, bis zu 100 Personen können auf einmal spielen, da man acht verschiedene Räume durchläuft. Geeignet ist das Spiel für Freundeskreise, für Personen, die sich länger nicht gesehen haben, zum Kennenlernen oder auch als Teambuilding-Aktion.

Übrigens: Mads Lind persönliches Lieblingsspiel ist der “Mystery Hunt” in Wien. Ein Besuch sollte sich also lohnen.

Gewinnspiel

VIENNA.at verlost 2x Mystery Hunts für jeweils ein Team von 4 bis 8 Personen. Einfach die Gewinnfrage richtig beantworten, schon nehmt ihr an der Verlosung teil.

(Red)

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