Gewista-Werbeflächen: Grüne für wienweite Demontage der Halbschalen

Die Wiener Grünen üben scharfe Kritik am jüngsten Außenwerbeformat der Gewista und fordern die stadtweite Demontage der neuen Ummantelungen an Strom- und Lichtmasten.

“Die Halbschalen müssen weg”, Planungsstadtrat Rudi Schicker (S) müsse sofort handeln, hieß es am Dienstag in einer Aussendung des grünen Gemeinderates Marco Schreuder.

“Die Gewista macht nicht einmal vor einem Weltkulturerbe wie dem Schloss Schönbrunn halt, um ihr Monopol zu sichern”, schloss sich Schreuder der Kritik von Franz Sattlecker, Geschäftsführer der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft, an. Dieser hatte am Dienstag seinen Unmut über rund 30 kürzlich montierte Schalenpaare vor dem Schlossareal geäußert und deren Entfernung gefordert.

Schreuder betonte zudem, dass “bereits das Kontrollamt die Genehmigung an die Gewista, tausende Halbschalen in der Stadt montieren zu dürfen, kritisiert hat”. Die neuen Plakatflächen seien für blinde Menschen eine Gefahr und beeinträchtigten die Verkehrssicherheit. Fuß- und Radfahrer würden unnötig eingeengt. “Auch die fehlende Begutachtung der MA 19, zuständig für das Stadtbild, wurde im Kontrollamtsbericht kritisiert”, meinte Schreuder.

Die Monopolstellung der Gewista gehe zu Lasten des freien Wettbewerbs und des historischen Stadtbildes, so der Vorwurf der Grünen an die Stadt Wien. Besonders hervorzuheben sei hierbei, “dass die SPÖ am Gewinn der Gewista durch eine indirekte Beteiligung mitnascht”, so Schreuder.

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