Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Gewalt an Studenten - Bürgermeister beschuldigt

Jesus Murillo Karam sagt der Bürgermeister habe die Polizei zur Gewalt angewiesen.
Jesus Murillo Karam sagt der Bürgermeister habe die Polizei zur Gewalt angewiesen. ©EPA
Fast einen Monat nach dem Verschwinden Dutzender Studenten im Südwesten Mexikos hat die Generalstaatsanwaltschaft den Bürgermeister der Stadt Iguala und dessen Frau für die Tat verantwortlich gemacht.

Jose Luis Abarca habe die Polizei und Mitglieder der kriminellen Organisation “Guerreros Unidos” angewiesen, die jungen Leute abzufangen, sagte Generalstaatsanwalt Jesus Murillo Karam am Mittwoch.

Zeugen hätten ausgesagt, eine als A5 identifizierte Person habe das harte Vorgehen gegen die Studenten befohlen. Mit diesem Kürzel wird in der internen Kommunikation der Stadtverwaltung von Iguala der Bürgermeister bezeichnet.

Bürgermeister untergetaucht

Offenbar wollte er verhindern, dass die Studenten eine Rede seiner Frau als Vorsitzende des lokalen Familien- und Kinderschutzbundes störten. Maria de los Angeles Pineda stammt aus einer Drogenhändlerfamilie und ist nach Einschätzung der Ermittler die örtliche Chefin der “Guerreros Unidos”. Der Bürgermeister, seine Ehefrau und der Sicherheitschef von Iguala sind untergetaucht. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen.

43 Studenten verschleppt

Am 26. September hatte die Polizei mehrere Busse der Studenten in Iguala gestoppt und das Feuer eröffnet. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben, darunter auch Unbeteiligte. 43 Studenten des linken Lehrerseminars Ayotzinapa wurden verschleppt. Von ihnen fehlt bis heute jede Spur. (APA)

  • VIENNA.AT
  • Chronik
  • Gewalt an Studenten - Bürgermeister beschuldigt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen