Gesundheitsamt: Aufruf zur Grippe-Impfung

Die Anzeichen deuten auf eine bevorstehende Grippewelle hin. Vergangene Woche erkrankten in Wien fast 10.000 Menschen neu an Influenza oder einem grippalen Infekt.
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Die Daten sind aber wegen der Schulferien relativ ungenau. Am Donnerstag riet die MA15 jedenfalls, “sich jetzt noch vor Beginn der Grippewelle den Impfschutz zu holen.”

Die Impfung gegen die jährliche Influenza wird im Impfservice der Magistratsabteilung 15, in den Bezirksgesundheitsämtern, bei Allgemein-Ärzten sowie bei Fachärzten für Kinder- und Jugendheilkunde angeboten. “Wer noch plant, sich impfen zu lassen, sollte dies rasch tun, denn das Immunsystem braucht eine gewisse Zeit, die Abwehrstoffe aufzubauen”, so Ursula Karnthaler vom Gesundheitsdienst der Stadt Wien. Man rechnet hier mit zehn bis 14 Tagen nach der Immunisierung. Wer vergangenes Jahr (damals gegen die Pandemie, Anm.) impfen war, sollte dennoch wieder zur Impfung, riet die Expertin, “da die Schutzwirkung in der Regel nach einem halben Jahr nachlässt”.

“Insbesondere Personen mit chronischen Grunderkrankungen, wie etwa mit Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen oder immungeschwächte Personen, aber auch Angehörige von gefährdeten Personen sollten die Impfmöglichkeit nützen”, hieß es am Donnerstag. Alle in Österreich zugelassenen Impfstoffe können auch vor dem Influenzavirus A(H1N1) (“Schweinegrippe”) schützen. Darüber hinaus sind auch die derzeit zirkulierenden Virustypen B und A(H3N2) vom Impfstoff abgedeckt.

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