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Gestrandete Iraner feiern orthodoxes Weihnachtsfest im Wiener Stephansdom

Die gestrandeten Iraner feierten im Wiener Stephansdom das Weihnachtsfest.
Die gestrandeten Iraner feierten im Wiener Stephansdom das Weihnachtsfest. ©APA/Georg Hochmuth (Themenbild)
Die 108 Iraner, die in Wien vor zwei Jahren nicht wie geplant in die USA weiterreisen konnte, haben am Sonntag das orthodoxe Weihnachtsfest im Wiener Stephansdom gefeiert.

Dass sie in Österreich Unterschlupf fanden, sei der Regierung zu verdanken, sagte Kardinal Christoph Schönborn laut Kathpress in der Hoffnung auf einen positiven Abschluss des Asylverfahrens.

Der Wiener Erzbischof erinnerte beim Dreikönigsgottesdienst daran, dass vieler dieser gestrandeten Iraner orthodoxe Christen seien und daher im Jänner Weihnachten feiern. Bei den Betroffenen handelt es sich um Familien und Alleinstehende, darunter auch viele Alte und Behinderte, die am sogenannten “Lautenberg-Programm” des US-Kongresses teilgenommen hatten.

Österreich diente traditionell als Transitland

Angehörige religiöser Minderheiten – die in Wien Gestrandeten sind Christen, Mandäer und Zoroastrier – erhielten mit diesem Programm ein Visum in den USA, wobei für Teilnehmer aus dem Iran, das keine direkten diplomatischen Beziehungen zur USA pflegt, Österreich traditionell als Transitland diente. Durch restriktivere Einreiseregelungen der USA saßen im Vorjahr vorübergehend Hunderte Iraner in Wien fest – eine große Gruppe davon bis zum heutigen Tag.

Durch den Asylwerber-Status erhalten alle der 108 verbleibenden Iraner inzwischen Grundversorgung und sind krankenversichert. Die Sozialleistungen reichen jedoch bei weitem nicht für das Auskommen, weil die Iraner seit ihrer Ankunft gezwungen gewesen waren, Privatwohnungen anzumieten statt in Heimen einen Platz zu bekommen, wie die Kathpress schreibt. Die Erzdiözese Wien hat die Gruppe dabei unterstützt und auch ein Spendenkonto eingerichtet.

Ursprünglich diente das “Lautenberg-Programm” dazu, religiöse Minderheiten wie Juden aus der früheren Sowjetunion zu helfen und sie in die USA zu holen. Das Programm wurde dann auf den Iran ausgeweitet.

(APA/Red)

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