Gestohlene Engel sollten im Wiener Dorotheum versteigert werden

Die Engelsfiguren wurden nicht zur Auktion zugelassen, da sie im Dorotheum erkannt wurden.
Die Engelsfiguren wurden nicht zur Auktion zugelassen, da sie im Dorotheum erkannt wurden. ©APA
Vor acht Jahren waren zwei hölzerne Engelsfiguren aus einer Kirche im Bezirk Hartberg (Steiermark) gestohlen worden. Als jemand Ende 2011 versuchte die Figuren im Dorotheum zu versteigern, wurden sie jedoch wiedererkannt und kehren nun in ihre Kirche zurück.

Bei den Figuren aus der Kirche St. Stefan in Dechantskirchen (Bezirk Hartberg) handelt es sich um zwei von insgesamt vier Engeln auf dem Altar, die sich auf beiden Seiten des Tabernakels befanden. Die beiden sitzenden Kinderengel mit dem kurz gelockten Haar und goldenen Flügeln halten jeweils einen goldenen Leuchter. Beide Figuren sind aus farbig bemaltem Holz gefertigt. Entstanden sind sie in den Jahren zwischen 1700 und 1800. Die Engel waren Anfang Mai 2004 gestohlen worden.

Gestohlene Engelsfiguren kehren in Kirche zurück

Ende vergangenen Jahres wurden sie zur Versteigerung in Wien eingebracht und als die gestohlenen Figuren erkannt. Nachdem die Kunstgutfahndung und die Beamten in Wien die rechtliche Klärung fertig hatten, konnten sie nun exakt acht Jahre nach ihrem Verschwinden wieder den Eigentümern zurückgegeben werden. Obwohl die gestohlenen Objekte in der Zwischenzeit von einfacheren Kopien ersetzt wurden, sollen sie laut Pfarre wieder auf ihre angestammten Plätze kommen und “zum Lob Gottes den Hochaltar der Pfarrkirche zieren”. (APA)

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