Gestohlene Baumaschine nach zwei Stunden aufgetaucht

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"Des geht jetzt Ruckzuck" - Nach diesen Worten verhaftete Fernsehmajor Adolf Kottan schnell meist den falschen Täter. Wirklich ruckzuck ging es am Mittwochvormittag in der Slowakei kurz vor der polnischen Grenze.

Nur zwei Stunden und zehn Minuten nach der Diebstahlsanzeige in Wien-Favoriten wurde eine geklaute Baumaschine in der Slowakei drei Kilometer vor der polnischen Grenze sichergestellt. Das teilte das Bundeskriminalamt in einer Aussendung mit.

Die Baumaschine – ein Anhänger – war in der Nacht auf Mittwoch gestohlen worden. Der Inhaber zeigte die Tat um 7.00 Uhr bei der Polizeiinspektion Favoriten an. Die Beamten speicherten den Anhänger sofort in das Schengen-Fahndungssystem ein. Da die Baumaschine in ein GPS-gestütztes Fuhrparkmanagementsystem eingebunden war, ortete das Bundeskriminalamt die Estrichpumpe sehr schnell. Zu diesem Zeitpunkt befand sie sich bereits auf slowakischem Staatsgebiet in Fahrtrichtung Polen.

Der Geschädigte stellte dem Bundeskriminalamt (Zentralstelle zur Bekämpfung organisierter Fahrzeugkriminalität) den Online-Zugang zu dem Ortungssystem zur Verfügung. Die Trackingdaten wurden so in Kooperation mit dem österreich-slowakischen Kontaktbüro in Kittsee im Burgenland den fahndenden slowakischen Einsatzkräften in Echtzeit übermittelt. Um 9.10 Uhr wurden zwei verdächtige polnische Staatsangehörige mit dem gestohlenen Fahrzeug kurz vor der polnischen Grenze, rund 300 km vom Tatort in Wien entfernt, festgenommen.

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