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Gesetzliche Pensionsanpassung vorraussichtlich bei 1,4 Prozent

SPÖ-Pensionistenverband fordert kräftigere Erhöhung für kleine Pensionen.
SPÖ-Pensionistenverband fordert kräftigere Erhöhung für kleine Pensionen. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Nach dem Gesetz würden die Pensionen für das nächste Jahr aller Voraussicht nach um 1,4 Prozent angehoben werden.

Das ist der wahrscheinliche durchschnittliche Inflationswert von August 2019 bis Juli 2020, dieser wird am kommenden Mittwoch von der Statistik Austria veröffentlicht. Den Seniorenvertretern ist das zu wenig.

SPÖ-Pensionistenverband fordert höhere Anpassung

Der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Peter Kostelka, verwies gegenüber der APA darauf, dass die 1,4 Prozent für Mindestpensionisten gerade einmal 12,84 Euro netto im Monat bedeuten würden. Gleichzeitig seien aber seit März die Preise des täglichen Einkaufs um durchschnittlich 2,8 Prozent, also um das Doppelte, gestiegen. Vor allem für die Bezieher kleinerer Pensionen würde das also einen spürbaren Kaufkraftverlust bedeuten.

Kostelka fordert deshalb vor allem für die kleineren Pensionen eine kräftigere Erhöhung. In der "Kronen-Zeitung" präzisierte er, dass dieses Plus "klar über zwei Prozent" liegen solle. Sowohl Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) haben auch bereits zugesagt, die kleineren Pensionen über der Inflationsrate anheben zu wollen. Verhandlungen darüber sollen im September starten. Dafür hat Kostelka bereits eine Zusage von Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne).

(APA/red)

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