Geschäftsreisende gehen baden

Arcotel eröffnet erstes Wiener Hotel mit eigenem Badestrand- 289-Zimmer-Hotel für den Geschäftsreisetourismus in Donaustadt - Badestrand am Kaiserwasser soll für Hotelgäste und die Bevölkerung zugänglich sein.

In Wien-Donaustadt entsteht ab Sommer 2005 ein Business- und Konferenzhotel für des österreichischen Unternehmens Arcotel. Das Investitionsvolumen für das Hotel gegenüber der UNO-City beträgt rund 27,5 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist für 2007 geplant. Das Hotel am Erholungsgebiet Kaiserwasser erfülle sämtliche Forderungen der Donaustädter Bevölkerung, wurde am Mittwoch bei der Präsentation versichert.


Das gesamte Projekte liege innerhalb der Bebauungsbestimmungen, sagte Markus Neurauter, Sprecher der Raiffeisen evolution projekt development Gmbh, die das Hotel errichtet. Daher sei keine bauliche Ausnahmegenehmigung notwendig. Der Schatten, der auf die Mondscheinwiese falle, sei vernachlässigbar, betonte Neurauter.


Mit dem „Hotel am Kaiserwasser“ baut Arcotel laut eigenen Angaben weiter sein Vier-Sterne-Segment aus. Neben den bisherigen Luxushotels im siebenten und neunten Bezirk wird das Unternehmen mit dem neuen Projekt nun auch jenseits der Donau heimisch. Das Haus mit insgesamt 289 Zimmern wird sich vor allem dem Geschäftsreisetourismus verschreiben.


Organisatoren internationaler Meetings und Konferenzen sollen etwa abhörsichere Konferenzräume zur Verfügung stehen. Der Kategorie entsprechend wird das Hotel auch über Restaurant, Bar und einen Fitnessbereich verfügen, hieß es. Es wird weiters über einen Zugang zu einem Badestrand am Kaiserwasser, einem Seitenarm der Alten Donau, verfügen. Das Areal wird für sowohl für die Hotelgäste als auch für die Donaustädter Bevölkerung zur Verfügung stehen: Das Kaiserwasser ist ein so genannter öffentlich zugänglicher Wildbadeplatz.


Die Befürchtungen der Donaustädter Bevölkerung, dass die Hotelgäste den Badestrand blockieren könnten, seien allerdings unbegründet, erklärte Raimund Wimmer, der Generaldirektor der Arcotel Hotel AG. Die Geschäftsleute würden das Areal vielleicht vor 8.00 Uhr in der Früh bzw. nach 17.00 oder 18.00 nützen.

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