Gerüchte um Jobabbau bei A1 laut Chef nicht wahr

Grausam versucht Befürchtungen um einen "massiven Personalabbau" bei der A1 Telekom Austria zu verstreuen.
Grausam versucht Befürchtungen um einen "massiven Personalabbau" bei der A1 Telekom Austria zu verstreuen. ©APA/ROBERT JAEGER
A1-Chef Marcus Grausam äußerte sich zu den Gerüchten rund um einen massiven Jobabbau bei der Firma. Es gäbe keinen Plan, die Hälfte der Beschäftigten zu kündigen.

A1-Chef Marcus Grausam versucht Befürchtungen um einen “massiven Personalabbau” bei der A1 Telekom Austria zu verstreuen. “Wir waren sehr überrascht, weil diese Vorwürfe völlig aus der Luft gegriffen sind”, wird Grausam in den “Oberösterreichischen Nachrichten” (Donnerstag) zitiert.

A1-Chef Grausam zu Jobabbau: “Vorwürfe aus der Luft gegriffen”

Nächste Woche finden bei dem Unternehmen Betriebsratswahlen statt. “Ich interpretiere das so, dass eine Fraktion mit dem offenen Brief ihr Profil noch schärfen will”, sagte Grausam. Es gäbe keinen Plan, die Hälfte der Beschäftigten abzubauen. “Seit Jahren gilt unsere Strategie, die Personalkosten ungefähr auf gleichem Level zu halten. Das schaffen wir primär, indem wir Stellen nicht nachbesetzen”, so der A1-Chef.

Am Dienstag hatte sich die A1-Personalvertretung mit einem offenen Brief an den CEO der Telekom Austria AG, Thomas Arnoldner, und an Grausam gewendet und “klare Worte sowie ein deutliches Bekenntnis zur nachhaltigen Führung des österreichischen Schlüsselunternehmens” gefordert. Es hätten sich Anzeichen verdichtet, dass jeder zweite der rund 12.000 Beschäftigten den Job verlieren könnte – offensichtlich unter dem Vorwand der Digitalisierung, so die Personalvertreter.

Zahlen seien nur “reine Angstmache”

“Die von der FSG, also den sozialdemokratischen Gewerkschaftern verbreiteten Zahlen sind reine Angstmache”, heißt es bei den Christgewerkschaftern der FCG-Liste laut “Standard”. Wahlberechtigt bei der Personalvertretungswahl sind laut Zeitung knapp 11.500 Beschäftigte, wobei hier auch Leasingkräfte sowie 1.500 Mitarbeiter im Vorruhestand enthalten sind. In der FSG soll man inzwischen zurückgerudert sein. Man wollte lediglich Druck aufbauen hinsichtlich der Personalentwicklung, heißt es laut “Standard”.

(APA/Red)

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