Geri Halliwell kommt zum Opernball

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In einer Pressekonferenz hat Richard Lugner seinen Gast für den Opernball präsentiert - Ex-Spice Girl Geri Halliwell gibt dem Baumeister die Ehre.

Richard Lugner würzt den Opernball 2005 am 3. Februar mit Ex-Spice-Girl Geri Halliwell. „Wir wollten diesesmal etwas Jüngeres“, meinte der Baumeister gewohnt charmant bei einer Pressekonferenz heute, Mittwoch, in der Lugner City. Gattin „Mausi“ Christina war mit der Wahl mehr als einverstanden. „Meine Frau hat gemeint, sie hat einen schönen Busen“, freute sich „Mörtel“. Über die Karriere seines Aufputzes wusste der Baumeister hingegen nur wenig zu berichten: „Sie hatte manchmal gute Lieder und manchmal schlechte“.

“Frischer Wind”


Mit ihrem Gast wollen die Lugners auch für ein bisschen frischen Wind im Sangeshaus am Ring sorgen. „Ich will nicht sagen, dass der Opernball in den vergangenen Jahren ein wenig verstaubt ist, aber mit Halliwell können wir ihn sicher aufpeppen“, sagte „Mausi“. Zudem sei das rundliche Ex-Spice-Girl, „eine Frau, die zu ihren Formen steht“. Halliwell sah das hingegen schon mal anders. In einem Interview hatte sie gebeichtet: „Ich stopfte alles in mich hinein. Ich war todunglücklich, bekam Depressionen.“

“Sie ruft einfach nicht zurück”


Die Hoffnungen, dass sein heuriger Gast umgänglich sein wird, dürfte „Mörtel“ wohl bereits zu Grabe getragen haben. „Es wird eigentlich behauptet, dass Halliwell – genau wie ich und meine Frau – immer lächelt, wenn sie eine Kamera sieht“, so Lugner. Doch seitdem Halliwell wieder mit dem Hit „Ride it“ oben auf ist, herrscht einseitige Funkstille. „Sie ruft einfach nicht zurück“, meinte der Baumeister. Der Kontakt laufe lediglich über die Plattenfirma.


Ein erster Kontakt vor drei Jahren auf der Ferieninsel Mauritius verlief auch nicht unbedingt harmonisch. Zuerst habe man sich noch nett unterhalten, doch als Richard Lugner die Kamera zuckte, „wollte ihn der Bodyguard verprügeln“, erinnerte sich „Mausi“.


Die Ballkleider für „Mausi“ und Geri werden eigens von dem heimischen Designer La Hong entworfen. „Meines besteht aus fast nichts, sehr sexy, da kann ich nicht mal Unterwäsche drunter anziehen“, schwärmte Christina. Das Halliwell-Outfit ist noch unklar:
„Sie rückt ihre Maße nicht raus, sie ist ja ein wenig ’Rubens’“.


Falls der Opernball auf Grund der Flutkatastrophe doch abgesagt werden sollte, so ist Lugner bereit, seinen Vertrag dennoch zu erfüllen. „Aber das glaube ich nicht, das ist typisches Politikergerede“, meinte der Baumeister, der betonte, bald selbst in die Krisenregion zu reisen, um dort „Päckchen zu verteilen“.


Auf der Promi-Front hat Lugner die Samthandschuhe erst gar nicht angezogen. Während es zwischen Prinz Frederic von Westfalen und seiner Frau, „die Weltschauspielerin Zsa Zsa Gabor“ (Lugner), bisher nur wenige Scharmützel gab, kündigt sich mit dem Haus „Ferfried von Hohenzollern und Tatjana Gsell“ eine veritable Krise an.


Gsell habe in den vergangenen Jahren immer wieder versucht, sich in die Loge der Lugners einzuladen, wetterte „Mörtel“. Auf Grund „ihrer Vergangenheit haben wir das aber immer abgelehnt“. „Meine Frau gibt ihr nicht mal die Hand“, gab sich der Baumeister wenig diplomatisch. „Mausi“ wollte auf Grund strafrechtlicher Konsequenzen dazu „gar nichts“ sagen. Aber man könne sich doch „nicht einfach selber einladen.“

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