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Gerechtes 1:1 im Derby

Im Kampf um Platz zwei in der Fußball-Bundesliga hat es am Sonntag keine Änderung gegeben.

Der GAK und Sturm trennten sich im 110. Grazer Stadtderby mit 1:1 (1:0), womit Sturm vier Runden vor Meisterschaftsende weiter zwei Punkte vor dem Erzrivalen liegt. Der Ghanese Jones Kusi-Asare, der in der 30. Minute einen schweren Schnitzer von Roman Mählich nutzte und vom Fünfer eiskalt verwertete, brachte die Rotjacken zwar in Front, doch Panadic gelang nach dem Wechsel noch der Ausgleich (75.) für Sturm. Damit muss der GAK weiter auf den ersten Heimsieg im Frühjahr warten.

Die 15.400 Zuschauer im erstmals vor einem Duell der Stadtrivalen bereits seit Freitag ausverkauften Arnold-Schwarzenegger-Stadion erlebten eine von Beginn an flotte und emotionsgeladene Partie, wobei der GAK vom Start weg die besseren Chancen hatte. So scheiterte Kusi-Asare in der zweiten Minute an Sturm-Torhüter Hoffmann, wenig später vergaben Aufhauser (3.) und Tokic (4.) gute Kopfball-Möglichkeiten für die Rotjacken.

Auf der Gegenseite wurde es erst nach 23 Minuten brandgefährlich, als Strafner praktisch die Führung auf dem Fuß hatte. Dieser war allerdings nach dem weiten Bilderbuch-Pass von Libero Panadic, der die Abseitsfalle vorbildlich überlistete, derart überrascht, dass er zu lange zögerte und schließlich das 1:0 verstolperte.

Der GAK nutzte dagegen die größte Chance vor dem Wechsel: Mählich beging im eigenen Strafraum einen kapitalen Abspielfehler und passte direkt auf Kusi-Asare, der dieses Geschenk dankend annahm. Mit der Führung im Rücken ließen sich die Athletiker dann aber nach der Pause zurückfallen und versuchten aus Kontern ihr Glück.

Dadurch mussten die „Blackies“ das Spiel machen und kamen auch zu der einen oder anderen Chance, wobei vor allem der eingewechselte Heldt mit tollen Flanken mehr Schwung ins Sturm-Spiel brachte. Bereits in der 65. Minute schlug der Deutsche den Ball gefährlich in den GAK-Strafraum, doch sowohl Vastic als auch Amoah fuhren knapp daneben.

Zehn Minuten später war es aber so weit, obwohl Sturm ab der 72. Minute nach der Gelb-Roten Karte für Neukirchner (Kritik und absichtliches Handspiel) nur mehr mit zehn Mann auf dem Platz vertreten war: Eine Heldt-Flanke wurde von Strafner per Kopf ideal zur Strafraummitte weitergeleitet, wo Panadic nicht lange fackelte und abzog, sein Schuss wurde von Amoah unhaltbar für Almer zum nicht unverdienten Ausgleich abgefälscht.

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