Generelles Rauchverbot gefordert

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Besorgte Wiener Eltern haben sich zu einer Bürgerinitiative für ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden sowie Cafes und Restaurants zusammengeschlossen.

1.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt, sie werden am Dienstag in der Parlamentsdirektion eingereicht. Sprecherin Fiona Salter-Townshend sieht die Initiative als „eine Möglichkeit, seine Stimme zu erheben, damit die Politiker endlich Handlungsbedarf sehen“.

„Niemand soll mitrauchen müssen“, so die Grundforderung der „Bürgerinitiative für ein generelles Rauchverbot“. Die Gegenbewegung zum Qualmen in Restaurants und Bars entstand laut Salter-Townshend aus der Tatsache, dass „man mit Babys oder Kleinkindern nirgends mehr hingehen kann, ohne eingeraucht zu werden“. Schnell hat sich die kleine Gruppe mit anderen Anti-Raucherinitiativen wie den Studenten von http://www.rauchfreistudieren.at und der „Initiative Ärzte gegen Raucherschäden“ zusammengeschlossen. Salter-Townshend selbst kommt aus Irland, die Entrüstung auf die dortige Einführung des Verbotes in ihrem Freundeskreis wich schnell allgemeiner Befürwortung, erzählte sie.

Die 1.000 Unterschriften hat die Bürgerinitiative vor allem auf Spielplätzen, bei Schulen, Kindergärten, aber auch auf der Straße gesammelt. Dabei wurde laut Salter-Townshend eine klare Tendenz innerhalb der Bevölkerung bemerkt, denn „immer mehr Leute sprechen sich für ein Verbot aus“. Dabei seien auch Unterschriften von Rauchern keine Seltenheit. Die breite Zustimmung ermutigte das Kernteam von zehn Personen, sich auch weiterhin aktiv gegen den Qualm im öffentlichen Raum zu engagieren.

Zusätzlich zu den Unterschriften auf Papier sammelt die Organisation auch Unterstützungserklärungen auf der Website http://generellesrauchverbot.at. Montagmittag waren es bereits 2.267 elektronische Unterschriften. In nächster Zeit soll auch eine Liste von Nicht-Raucherlokalen in Österreich abrufbar sein, kündigte Salter-Townshend an.

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