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Generali Vienna sucht Kundenbetreuer

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Die Generali Vienna sucht 150 neue Kundenbetreuer. Ein dreistufiges Auswahlverfahren soll Fluktuation senken und Qualität sicherstellen. Das wichtigste Kriterium, das die neuen Berater bedenken sollten, ist laut einer Umfrage das Vertrauen in den Berater beim Versicherungskauf.

Die österreichische Generali-Gruppe sucht „möglichst
rasch“ 150 zusätzliche Kundenbetreuer. Im Außendienst habe es viele
Pensionierungen gegeben, sagte Burkhard Gantenbein, für Personal
zuständiger Vorstand in der Generali Versicherung AG. Mit einem speziellen
Auswahlverfahren soll die Fluktuation verringert, aber auch die
Qualität der Beratung sichergestellt werden: „Wir wollen uns vom
Keilerimage abheben.“

Per Ende Juni 2004 waren in der Generali Vienna Gruppe 2.230
Mitarbeiter im Außendienst tätig, das sind um 54 weniger als Ende
2003 und um 207 weniger als Ende 2002. Insgesamt beschäftigte die
Generali-Gruppe in Österreich per Ende Juni dieses Jahres 5.696
Mitarbeiter. Ende 2003 waren es 5.836 und Ende 2002 noch 6.182.

Wichtigster Vertriebsweg ist der eigene Außendienst

Wichtigster Vertriebsweg der Generali in Österreich ist der eigene
Außendienst. So kamen in der Lebensversicherung gegen laufende Prämie
63,5 Prozent der Prämien vom angestellten Verkauf, in den
Nicht-Leben-Sparten waren es 62,2 Prozent. Steigern will die Generali
den Anteil der Frauen bei den Kundenbetreuern, der derzeit bei rund
10 Prozent liegt. Frauen seien im Außendienst sehr erfolgreich, so
Gantenbein.

Fluktuation soll verringert werden

Die Fluktuation bei den Außendienstmitarbeitern soll durch den
neuen Auswahlprozess deutlich verringert werden. In Niederösterreich
beispielsweise, wo mit dem neuen Recruiting-Prozess früher angefangen
wurde als im übrigen Österreich, können für 2004 die Austritte
innerhalb eines Jahres auf 9 Prozent gesenkt werden, 2001 waren es
noch 33 Prozent. Österreichweit werden heuer die Austritte im
Außendienst innerhalb eines Jahres bei 23 Prozent liegen, 2001 waren
es 32 Prozent. Die Kosten pro Mitarbeiter im Außendienst im ersten
Jahr bezifferte Gantenbein mit 35.000 bis 50.000 Euro. Eine
Fluktuation von 25 Mitarbeitern weniger bringe Einsparungen von rund
1 Mio. Euro.

Ansprache per Inserat, Internet oder persönlich

Angesprochen werden sollen die neuen Mitarbeiter kurzfristig via
Inseraten, Internet aber auch direkt etwa von anderen
Kundenbetreuern. In einem dreistufigen Verfahren erfolgt dann die
Auwahl. Nach dem Erstgespräch wird das so genannten „Care-Profil“
erhoben. In einem dritten Schritt muss der Bewerber noch ein
Mini-Assessmentcenter absolvieren.

Die Qualität der Versicherungsberater ist laut einer von der
Generali in Auftrag gegebenen Studie des Marktforschungsinstituts
Focus Consumer wichtigstes Kriterium beim Abschluss eines
Versicherungsvertrages. 63 Prozent der Befragten nannten einen
„vertrauenswürdigen Versicherungsberater“ als bedeutendsten Faktor
beim Kauf einer Versicherung. An zweiter Stelle rangierte mit 56
Prozent „gute Erfahrungen mit der Versicherungsgesellschaft“ und an
dritter Position mit 34 Prozent das „billigste Angebot“.

Ausbildung mit einem “Methodenmix”

Für die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter gibt die Generali
in Österreich rund 6 Mio. Euro aus. Es werde dabei auf einen
Methoden-Mix gesetzt, der auch e-learning beinhaltet, so Michael
Sprung, Leiter der Abteilung Bildung in der Generali Versicherung AG.
Ein von der Generali entwickelte Computer basiertes
Finanzdienstleistungstraining („Blue October“) sei auch bei der
Konkurrenz im Einsatz, es wurde vom Versicherungsverband gekauft und
der Branche zur Verfügung gestellt.
Generali Holding

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