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Gemeinsam am Ball in Sachen Entwicklungshilfe

Mit der im Jahr 2000 gesetzten UN-Initiative "Global Marshall Plan" sollen bis zum Jahr 2015 insgesamt acht Ziele erreicht werden, darunter die Beseitigung der extremen Armut, Grundschulbildung für alle, Verbesserung des Gesundheitswesens, Gleichstellung der Frauen und ökologische Nachhaltigkeit. Die Entwicklungshilfezusammenarbeit des Landes orientiert sich an diesen Grundsätzen, informieren Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrätin Greti Schmid.

“Wir orientieren uns in der Entwicklungshilfezusammenarbeit stark an diesen Zielen”, informiert Landeshauptmann Sausgruber, der auf eine Resolution des Vorarlberger Landtages aus dem Jahr 2006 verweist. Darin wird die Landesregierung ersucht, sich zu den Zielen der Initiative “Global Marshall Plan” zu bekennen und diese aktiv zu unterstützen.

Gefördert werden vor allem Projekte, bei denen es um die Deckung grundlegender menschlicher Bedürfnisse geht, informiert Landesrätin Schmid: Land- und forstwirtschaftliche Projekte, Versorgung mit Trinkwasser, Aufbau von Schulen, medizinische Basisversorgung und Gesundheitsdienste, Frauen-, Behinderten- und Jugendprojekte, Kleingewerbe und Handel. “Wichtig ist: Es dürfen keine neuen Abhängigkeiten geschaffen werden, die Menschen sollen vielmehr befähigt werden, ihre Lebensverhältnisse aus eigener Kraft zu verbessern”, so LR Schmid.

Seit 48 Jahren wird mit Entwicklungshilfemitteln des Landes Vorarlberg engagierte Aufbauarbeit in den ärmsten Staaten der Welt gefördert. Jährlich stehen dafür rund 436.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt hat das Land Vorarlberg fast 700 Projekte in der Dritten Welt mit mehr als zehn Millionen Euro unterstützt.

Partner

Das Land Vorarlberg selbst führt keine eigenen Projekte durch, stattdessen werden nichtstaatliche Organisationen (NGO’s), Initiativen, aber auch Entwicklungshelfer und Missionare begleitet und finanziell unterstützt. Besonderer Wert wird dabei auf gute persönliche Kontakte zu Projektverantwortlichen in Vorarlberg sowie auf die Umsetzung eines Projektes in Kooperation mit örtlichen Initiativen gelegt. “Diese Vorgehensweise hat sich in der Praxis sehr bewährt”, führte der Landeshauptmann an.

Weitere Informationen zum “Global Marshall Plan” sind im Internet unter www.achtzunull.at abrufbar.

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OTS0143 2007-11-21/11:36

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