Geldwechsel-Betrüger in NÖ unterwegs: Fahndung

Wer kennt diese Männer?
Wer kennt diese Männer? ©LPD NÖ
In Krems hat ein Unbekannter am Dienstag in einer Bank im Zuge eines umständlichen Geldwechsels 1.800 Euro ergaunert. Der "Kunde" hatte unbemerkt 18 Stück 100-Euro-Scheine verschwinden lassen. Nur eine Stunde später schlug der Mann mit einem Komplizen erneut in Amstetten zu.

Der Mann hatte das Geldinstitut im Ortsgebiet der Stadt Krems am 14. August gegen 10.30 Uhr betreten. Er legte einen Stapel 200-Euro-Banknoten auf das Pult und verlangte in gebrochenem Deutsch die Umwechslung in 100-Euro-Scheine. Als ihm die Kassierin das Geld in der gewünschten Stückelung aushändigte, ersuchte der Unbekannte um einen weiteren Geldwechsel – diesmal in Dollar.

Betrug im Zuge eines Geldwechsels in Bank in Krems

Daraufhin nahm die Angestellte das Bündel, um den Vorgang zu stornieren, und gab dem Mann die 200-Euro-Scheine zurück. Dabei entging ihr, dass der “Kunde” zuvor 18 Hunderter entfernt und in seinem linken Hemdsärmel versteckt hatte.

Der Verdächtige war laut der Aussendung etwa 30 bis 40 Jahre alt, von mittlerer Statur, hatte einen dunklen Teint, kurzes schwarzes Haar und schwarze buschige Augenbrauen. Er war mit einem weißen, langärmeligen Hemd, mittelgrauen Gilet, Jeans und schwarzen Adidas Sportschuhen mit drei weißen Streifen bekleidet und trug eine dunkle Sonnenbrille, eine goldene Armbanduhr mit Metallgliedern und am rechten Ringfinger eine Art goldenen Siegelring.

Weiterer Geldwechselbetrug in Amstetten: Fahndung

Eine Stunde nach dem Geldwechselbetrug in Krems hat der unbekannte Täter mit einem Mittäter bei zwei weiteren Geldinstituten in Amstetten Geldwechselbetrugsdelikte mit demselben Tathergang verübt. Dabei entstand ein Gesamtschaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich.

Sachdienliche Hinweise zur Identität der noch unbekannten Täter werden an die Polizeiinspektion Krems an der Donau unter der Telefonnummer 059133-3440 erbeten.

(APA/Red)

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