Geistig behinderte Menschen in China versklavt

In China hat eine Gruppe von geistig behinderten Menschen Sklavenarbeit verrichten und sich von Hundefutter ernähren müssen.
Die Behörden seien auf dem Weg in die westliche Region Xinjiang, um die Arbeiter zu befreien, teilte ein Behördensprecher in der Provinz Sichuan am Dienstag mit. Staatliche Medien berichteten, von den elf festgehaltenen Arbeitern seien acht geistig zurückgeblieben. Die Gruppe sei an eine Fabrik für die Herstellung von Baumaterialien verkauft worden, wo sie ohne Bezahlung hätten arbeiten und Hundefutter essen müssen.

Wie die staatliche Zeitung “Global Times” berichtete, wurde ein Mann festgenommen, der die Arbeiter an die Fabrik verkauft haben soll. Die Fabrik sagte demnach aus, der Verdächtige habe im Bezirk Qu eine Adoptionsagentur für Bedürftige gegründet.

In China gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle von Sklavenarbeit. Im Mai 2009 nahm die Polizei in der östlichen Provinz Anhui zehn Männer fest, denen vorgeworfen wurde, mehr als 30 geistig behinderte Menschen versklavt und zur Arbeit in Ziegeleien gezwungen zu haben.

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