Geiseln in Bergdorf

Tschetschenische Rebellen haben sich nach Gefechten mit der russischen Armee in einem Dorf verschanzt. In der Hand der Freischärler sind elf männliche Geiseln.

Die Rebellen hielten sich in den Bergen versteckt. Ein Sturmangriff der russischen Truppen sei unter den gegebenen Umständen im verschneiten Kaukasusgebirge zu gefährlich, hieß es.

Nach ersten Berichten sollen sich mehrere Rebellengruppen in der Gegend nahe der Grenze zu Georgien und Tschetschenien aufhalten. Die russische Armee bezeichnete die nächtliche Suche mit Hubschraubern nach den Freischärlern als erfolglos. Am Montag hatten die Rebellen in Dagestan neun russische Grenzsoldaten erschossen. Anschließend nahmen die Kämpfer mehrere Geiseln und flüchteten mit ihnen in das Kaukasus-Hochgebirge. Der zweite Tschetschenien-Krieg hatte im August 1999 mit dem Überfall tschetschenischer Rebellen auf dagestanische Dörfer begonnen.

APA/dpa) – Tschetschenische Rebellen haben sich nach schweren Gefechten mit der russischen Armee in einem Dorf der Teilrepublik Dagestan verschanzt. In der Hand der etwa 40 Freischärler seien insgesamt elf männliche Geiseln, teilten die Behörden im betroffenen Landkreis Zunti am Dienstag mit. Die Rebellen hielten sich in den Bergen versteckt. Ein Sturmangriff der russischen Truppen sei unter den gegebenen Umständen im verschneiten Kaukasusgebirge zu gefährlich, hieß es.

Nach ersten Berichten sollen sich mehrere Rebellengruppen in der Gegend nahe der Grenze zu Georgien und Tschetschenien aufhalten. Die russische Armee bezeichnete die nächtliche Suche mit Hubschraubern nach den Freischärlern als erfolglos. Am Montag hatten die Rebellen in Dagestan neun russische Grenzsoldaten erschossen. Anschließend nahmen die Kämpfer mehrere Geiseln und flüchteten mit ihnen in das Kaukasus-Hochgebirge. Der zweite Tschetschenien-Krieg hatte im August 1999 mit dem Überfall tschetschenischer Rebellen auf dagestanische Dörfer begonnen.

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