Geheimer Friedensgipfel

Der FC Bayern München und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben ihren wochenlangen Streit bei einem geheimen Friedensgipfel in Frankfurt beendet und wollen in Zukunft wieder konstruktiv zusammenarbeiten.

In einer mehrstündigen Sitzung räumten der DFL-Vorsitzende Werner Hackmann und Geschäftsführer Wilfried Straub mit der Bayern-Führungscrew um AG-Chef Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß bereits am Donnerstag hinter verschlossenen Türen die heftigen Differenzen aus. In einer am Freitag verbreiteten Erklärung teilten beide Seiten mit, dass “mit der Aussprache die Basis für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der DFL und ihrer Geschäftsführung sowie den Clubs des Ligaverbandes wieder hergestellt ist”.

Nach dem nun erfolgten Versöhnungsgespräch distanzierte sich die DFL von der Wortwahl in einer Pressemitteilung und bezeichnete die Uli Hoeneß betreffenden Passagen als “unglücklich formuliert”. Auch von einem damals erklärten “Schuldspruch” gegen den neuen deutschen Meister rückte die DFL ab, da dies der Natur eines Vergleichs widerspreche. Der FC Bayern München widersprach seinerseits den im März durch Hoeneß geäußerten Vermutungen, DFL-Mitarbeiter könnten vertrauliche Daten aus Geschäftsunterlagen des Vereins an die Presse weitergereicht haben.

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