Gefährlicher Osterverkehr

Das Osterwochenende ist eines der unfallstärksten des Jahres - diesmal überwachen 7.000 Exekutivbeamte den Osterverkehr - im vergangenen Jahr gab es 15 Tote zwischen Karfreitag und Montag.

Besonders von Gründonnerstag bis Karsamstag werden Österreichs Transitrouten extrem stark belastet. Innenminister Ernst Strasser (V) appellierte am Donnerstag deshalb an das Verantwortungsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmer: „Bitte leisten Sie Ihren Beitrag und zeigen Sie Verantwortung. Schon durch die Einhaltung der einfachsten Grundregeln können viele Unfälle oder gefährliche Situationen im Straßenverkehr vermieden werden.”

Die Exekutive wird ab morgen, Freitag, bis 12. April verstärkt Verkehrssicherheitsmanagement betreiben. Am Osterwochenende stehen rund 7.000 Beamte mit mehr als 3.500 Verkehrsüberwachungsgeräten (u.a. 1.313 Laser- und 96 stationäre Radargeräten, 175 Zivilstreifenfahrzeugen, 1.655 Alkomaten und elf Abstandsmesssystemen) im Einsatz.

Raser, Alkohol- und Drogenlenker

Besonderes Augenmerk richtet die Exekutive auch heuer wieder auf Raser, Alkohol- und Drogenlenker. Durch flächendeckende, aber auch punktgenaue und zielgerichtete Kontrollen, sollen unbelehrbare Lenker zur Verantwortung gezogen werden, betonte Strasser.

Auch auf beliebten Ausflugsstrecken von Motorradfahrern werden besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Damit will die Exekutive dem starken Anstieg der Zahl verunglückter Zweiradlenker in der Verkehrsunfallbilanz 2003 Rechnung tragen.

409 Unfälle im Vorjahr

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) riet am Donnerstag in einer Aussendung sowohl Autofahrern als auch Motorradlenkern zu partnerschaftlichem Verhalten, Einhaltung des Sicherheitsabstands und defensiver Fahrweise. Zugleich warnte das Kuratorium vor Alkohol in Verbindung mit dem Lenken eines Fahrzeugs. Bei längeren Reisen sollen Pausen eingelegt werden. Gymnastik, Dehnungsübungen oder rasches Gehen bringen dabei den Kreislauf wieder in Schwung.

Im vergangen Jahr war vom Osterfrieden auf der Straße wenig zu bemerken. Zwischen Karfreitag und Ostermontag starben bei 409 Unfällen 15 Menschen, 564 wurden verletzt.

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  • Redaktion: Magdalena Zotti

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