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Gefälschte Zeugnisse: Betrüger ergaunerte mehr als 125.000 Euro

Der Beschuldigte zeigte sich zum Teil geständig.
Der Beschuldigte zeigte sich zum Teil geständig. ©bilderbox.com (Sujet)
Ein 42-Jähriger fälschte diverse Zeugnisse und erschlich sich dadurch in den letzten fünf Jahren mehr als 125.000 Euro von etlichen Firmen, die ihn einstellten.

In der Zeit von 04.11.2013 bis 16.11.2018, hat sich ein 42-Jähriger mit gefälschten Unterlagen und Zeugnissen mehrere Jobs erschlichen und bei insgesamt sechs Firmen rund 125.500 Euro betrügerisch herausgelockt.

Um den 11. Mai 2018 hat der Mann bei einem Bewerbungsgespräch ein gefälschtes Dienstzeugnis vorgelegt. Hier wurde eine Anzeige erstattet, weshalb die Ermittlungen eines Kriminalsachbearbeiters der Polizeiinspektion Wien Mitte begonnen haben.

Gefälschtes Dienstzeugnis vorgelegt: Mann in Wien festgenommen

Im Zuge der Aktbearbeitung stellte sich heraus, dass sich der Mann bereits 2017 wegen einer Urkundenfälschung strafbar gemacht hatte. Nachforschungen haben ergeben, dass der 42-Jährige sein Diplomprüfungszeugnis von einer Fachhochschule in Deutschland gefälscht hatte. Demnach hat der Beschuldigte nie ein Studium abgeschlossen, obwohl er seit zumindest 2008 den akademischen Titel „DI (FH)“ führte.

Eine Abfrage hat ergeben, dass der 42-Jährige seit 1996 bei insgesamt 15 Arbeitgebern beschäftigt war. Der Ermittler kontaktierte die Firmen und versuchte in Erfahrung
zu bringen, ob der Mann bei seinen Bewerbungen einen akademischen Grad angeführt hatte, und inwieweit der in späterer Folge ausgeübte Beruf, nur aufgrund seiner
Qualifikation als Diplomingenieur ausgeübt werden durfte.

Akademischer Grad und Matura wurden vorgetäuscht

Da auch der Verdacht eines gefälschten Maturazeugnisses im Raum stand, wurden auch dahingehend Ermittlungen geführt. Der Verdacht bestätigte sich, als man ihm mitteilte, dass keine Aufzeichnungen über den Mann an der besagten Schule existieren.

Es stellte sich heraus, dass bei insgesamt sechs von allen angefragten Firmen, die Matura als auch das Diplomprüfungszeugnis für den Job und das Gehalt ausschlaggebend waren. Betroffen sind Unternehmen in der Baubranche.

Der 42-Jährige zeigte sich in den Einvernahmen zum Teil geständig, er wurde wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung angezeigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 125.500 Euro.

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