AA

Gefährliche Drohung in Moschee: IGGÖ zeigt Extremisten an

Ümit Vural sicherte Betreuung und Hilfestellung zu.
Ümit Vural sicherte Betreuung und Hilfestellung zu. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Nach einem bedrohlichen Vorfall hat der Vorstand einer Moscheegemeinde der Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) eine "kleine Gruppe" islamistischer Extremisten bei der Polizei angezeigt.

Diese habe "unter Androhung von Gewalt und mit massiven Einschüchterungsversuchen" versucht, sich Zutritt zu verschaffen und die Betenden und den Imam zu vertreiben. Einer der Extremisten habe eine Schusswaffe gezogen, berichtete die IGGÖ in einer Aussendung.

Ümit Vural sichert Betreuung und Hilfestellung zu

Die Extremisten hätten den Betenden vorgeworfen, vom wahren Glauben abgekommen zu sein. "Wir lassen uns weder von Rechtsextremisten noch von extremistischen Gruppierungen, die sich zwar auf den Islam berufen, ihren blinden Hass aber mittlerweile auch gegen die Mitglieder unserer Religionsgemeinschaft und gegen unsere Moscheen richten, einschüchtern. Der Terror-Anschlag vom 2. November galt uns allen, auch uns MuslimInnen", betonte IGGÖ-Präsident Ümit Vural am Samstag.

Er sicherte der betroffenen Moscheegemeinde intensive Betreuung und Hilfestellung zu - und wies darauf hin, dass es keinerlei Schutz- und Sicherheitskonzepte für Moscheen in Österreich gäbe, obwohl diese immer wieder Ziel von Übergriffen seien. Die politischen Verantwortungsträger sollten "ihre Blockadehaltung der IGGÖ gegenüber" überdenken und im Kampf gegen extremistische Gruppierungen mit ihr kooperieren, bekräftigte er.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Gefährliche Drohung in Moschee: IGGÖ zeigt Extremisten an
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen