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Geburt einfach anmelden: Drei Schritte zur Wunschklinik in Wien

Schwangere Frauen können ab 1. Februar die Geburt ihres Kindes online oder telefonisch anmelden.
Schwangere Frauen können ab 1. Februar die Geburt ihres Kindes online oder telefonisch anmelden. ©pixabay.com (Sujet)
Ab 1. Februar gibt es für schwangere Frauen in Wien ein neues Service. Bei diesem können sich die Frauen online oder telefonisch für eine Geburt anmelden.

Die Stadt Wien, der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und die Vinzenz Gruppe haben gemeinsam einen neuen Service für schwangere Frauen ins Leben gerufen. Wien stellt die Geburtsanmeldung auf neue Beine. Sie wird ab dem morgigen Freitag zentral abgewickelt und soll werdenden Müttern den Stress bei der Platzsuche nehmen.  Dabei kann man sich bequem und unkompliziert von zuhause aus online oder telefonisch zur Geburt anmelden.

“Es ist großartig, dass in Wien jährlich rund 20.000 Kinder auf die Welt kommen. Mit der zentralen Anmeldung zur Geburt haben wir ein Service geschaffen, mit dem Frauen einfach und ohne großen Aufwand zu ihrem Geburtsplatz kommen”, sagt Stadtrat Peter Hacker.

Zentrale Geburtsanmeldung soll bisherige Probleme verhindern

Bisher mussten Schwangere persönlich mit dem favorisierten Spital Kontakt aufnehmen, wenn sie einen Geburtsplatz haben wollten. Dieses dezentrale System habe die Planung für die Spitäler äußerst erschwert, sagte Hacker bei der Präsentation. Denn bis zu 20 Prozent der Frauen wollten auf Nummer sicher gehen und haben sich in mehreren Krankenhäusern angemeldet. Die dadurch oft aufgetretenen Abmeldungen – oft erst kurz vor der Geburt – hätten Probleme von der Erstellung von Dienstplänen in den einzelnen Häusern bis zur Kapazitätsplanung nach sich gezogen.

Neue zentrale Geburtsanmeldung: Mit drei Schritten zur Wunschklinik in Wien

Das soll ab nun der Vergangenheit angehören. Nachdem der niedergelassene Arzt eine Schwangerschaft festgestellt hat, kann man sich auf dieser Seite registrieren und drei Wunschkliniken angeben.

Der erste Schritt ist die Registrierung. Diese kann online oder telefonisch stattfinden. Die werdende Mutter kann bei der Registrierung drei Wunschkliniken angeben. Ab der 22. Schwangerschaftswoche wird der Frau schließlich mitgeteilt, welche ihrer drei gewählten Kliniken einen Platz für sie bereithält. Daraufhin findet ein persönliches Gespräch statt. Vor Ort kann sich die zukünftige Mama ein Bild der Klinik machen und eventuell auch einen Blick in den Kreißsaal werfen. Wobei heute versprochen wurde, dass nachträgliche Änderungen noch möglich sein werden, sollte sich der persönliche Wunsch im Lauf der Schwangerschaft doch noch ändern.

Dass man keinen Platz in einem der drei Favoriten bekommt, sei so gut wie ausgeschlossen, versprach KAV-Generaldirektorin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb. Dafür sorgten gewisse Algorithmen, die im Hintergrund etwa Faktoren wie Wohnortnähe berücksichtigen. Bei Testläufen im Vorfeld hätten neun von zehn Fällen sogar ein Bett im erstgereihten Spital erhalten.

Geburtsanmeldung: Formular in sechs Sprachen verfügbar

Das Online-Anmeldeformular zeigt sich in einfacher und übersichtlicher Struktur. Es ist in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Farsi, Russisch und Türkisch verfügbar und barrierefrei.

“Es ist uns wichtig, Gesundheitsleistungen für alle Frauen leicht zugänglich zu machen. Auf einer Website bekommen Frauen alle Informationen die sie brauchen. Wer keinen Internetzugang hat kann das Telefonservice nutzen”, so Kristina Hametner vom Wiener Programm für Frauengesundheit über das neue Angebot.

Dieses Anmeldungsprozedere ist für werdende Mamas künftig Pflicht. Ausgenommen sind Risikoschwangerschaften. Für diese gilt – wie schon bisher – aufgrund spezieller Anforderung ein eigener Aufnahmemodus. Personen mit Zusatzversicherung werden in dem neuen System jedenfalls nicht bevorzugt, wurde heute betont.

Wien: Über 18.000 Geburtsplätze in öffentlichen Spitälern

Die meisten Wiener Kinder kommen in öffentlichen Spitälern zur Welt. 2019 konnten bei den acht öffentlichen Geburtshilfeabteilungen über 18.000 Geburtsplätze durch den Wiener Krankenanstaltenverbund und der Vinzenz Gruppe geschaffen werden.

“Uns ist wichtig, dass jede Frau, die in einem öffentlichen Spital entbinden möchte, auch die Möglichkeit dazu hat. Um das sicher zu stellen, haben wir gemeinsam ausreichend Kapazitäten vorgesehen. Das neue Tool ermöglicht auch eine bessere Steuerung der vorhandenen Kapazitäten, da eine Datenbank alle Anmeldungen zusammenführt und jederzeit einen Überblick über belegte und freie Geburtsplätze ermöglicht”, sagten die Generladirektion der KVA Evelyn Kölldorfer-Leitgeb und Stephan Lampl von der Vinzenz Gruppe.

KAV: Spätere Änderung nur in Ausnahmen

Nachträgliche Änderungen in Sachen Wunschklinik werden im neuen zentralen Geburtsanmeldesystem nur in Ausnahmen möglich sein. Das trifft etwa zu, wenn sich werdende Mütter doch für eine Hausgeburt oder hebammengeleitete Geburt entscheiden anstatt ihr Kind im Krankenhaus zur Welt zu bringen, präzisierte der Wiener Krankenanstaltenverbund getätigte Aussagen in einer Pressekonferenz am Donnerstag.Im Regelfall sei eine Änderung allerdings nicht vorgesehen, wenn für die Frau bereits ein fixer Platz in einem Spital reserviert worden ist. Denn das würde die Planbarkeit der Kapazitäten enorm erschweren, hieß es

Geburten in Wien: Umfangreiche Informationen auf der Website

Auf der Website www.geburtsinfo.wien werden bereits seit 2017 umfassende Informationen für schwangere Frauen bereitgestellt. Neben den Überblick über das vielfältige geburtshilfliche Angebot der acht gemeinnützigen Spitäler, ist unter anderem auch die Ausstattung der Patientinnen- und Kreißzimmer ersichtlich, sowie die Nachbetreuungsmöglichkeiten für Mutter und Kind.

Außerdem können Interessierte alles Wissenswerte zu den Themen Schwangerschaft, Ernährung, Geburt und Wochenbett erfahren.

Die Anmeldung zur Geburt ist unter www.geburtsinfo.wien und unter beim Servicetelefon unter +43 1/90801 möglich. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

(Red)

 

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