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Gastro-Rauchverbot: Der Todesstoß für Shisha-Bars

Das geplante Rauchverbot macht den Shishabars zu schaffen.
Das geplante Rauchverbot macht den Shishabars zu schaffen. ©APA/AFP/JOSEPH EID
Die Wirtschaftskammer fürchtet nach der Fixierung des Rauchverbots in der Gastronomie das Aus für Shisha-Bars. Mehr als 250 Betriebe seien allein in Wien davon Betroffen.
Gastro-Rauchverbot ist fix

Nach der Einigung am Dienstag im Nationalrat auf ein Rauchverbot in der Gastronomie ab November haben sich Branchenvertreter der Wirtschaftskammer kritisch zu Wort gemeldet. Die bereits früher geäußerte Forderung nach Ausnahmen für Shisha-Bars sei vom Nationalrat nicht berücksichtigt worden, so die Wirtschaftskammer Wien am Dienstag laut Aussendung. Damit sei das Aus für Shisha-Bars besiegelt.

Insgesamt 500 Shisha-Bars betroffen

"Somit bedeutet das komplette Rauchverbot auch das Ende für mehr als 250 Betriebe und circa 6.000 Angestellte in Wien", sagte Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien. In ganz Österreich betrifft das Verbot laut einer Sprecherin der Wirtschaftskammer 500 Shisha-Bars und rund 10.000 Angestellte. Überdies seien nun Interessenskonflikte zwischen Anrainern und Gastronomen durch Lärmbelästigung vor dem Lokal rauchende Gäste quasi vorprogrammiert, heißt es in der Aussendung der WKW. Man nehme die Entscheidung der Politik aber zur Kenntnis.

Mario Pulker, WKÖ-Obmann des Fachverbandes Gastronomie zeigte sich überdies vom Abstimmungsverhalten der FPÖ irritiert, denn die Partei habe einem von der Branche inhaltlich mitkonzipierten Abänderungsantrag nicht zugestimmt. Der Antrag hätte den betroffenen Unternehmen unter anderem eine Steuerprämie zur Abfederung der wirtschaftlichen Einbußen garantiert. "Sich als Vertreter der Wirtinnen und Wirte darzustellen und danach sinnvolle Beschlüsse aus rein wahltaktischen Überlegungen nicht mitzutragen, ist mehr als unredlich. In der Branche herrscht Fassungslosigkeit über das heutige, zutiefst bedenkliche Beschlussverhalten der Freiheitlichen," sagte Pulker.

(APA/red)

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