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Gastro- & Hotel-Betriebe: Weniger Insolvenzen

Die Anzahl der Involvenzen im Gastro- und Hotel-Bereich ist rückläufig.
Die Anzahl der Involvenzen im Gastro- und Hotel-Bereich ist rückläufig. ©bilderbox.com (Sujet)
In den vergangenen drei Jahren ist die Anzahl der Gründungen in den heimischen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben stabil geblieben. Die Insolvenzmeldungen sind 2019 um 5,8 Prozent zurückgegangen. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsauskunftei CRIF. Traditionell schwach ist die Eigenkapitalausstattung der Firmen.

Tirol und Wien zählen zu den begehrtesten Standorten. In diesen Bundesländern haben auch die meisten Neugründungen (Wien 24 Prozent, Tirol 13,6 Prozent) stattgefunden. Wien zählt allerdings auch zu den Bundesländern mit den meisten Insolvenzen: 28,5 Prozent der Pleiten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben gab es in der Bundeshauptstadt. Am wenigsten in Insolvenz schlitternde Firmen gab es in Vorarlberg (4,8 Prozent) und dem Burgenland (3 Prozent).

Gastronomiebetriebe und Hotels sind traditionell eher schwach mit Eigenkapital ausgestattet. Laut CRIF schnitten Unternehmen in Vorarlberg 2018 mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalquote von 28,5 Prozent noch am besten ab. Dahinter folgten Salzburg (25,1 Prozent), Kärnten (22,4 Prozent) und Tirol (21 Prozent). Am schlechtesten mit Eigenkapital ausgestattet waren Betriebe in Wien (7,3 Prozent).

(APA/Red.)

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