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Gasexplosion: Ein Opfer weiter in Lebensgefahr

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Nach der Gasexplosion am Sonntag in einem Wohnhaus in Wien-Meidling, schwebte ein Unfallopfer am Montag weiter in Lebensgefahr - das Haus kann gerettet werden - Ursache weiterhin unklar.

Der 66-Jährige wurde im AKH behandelt, er hat schwerste Verbrennungen erlitten. Zwei Personen waren ambulant behandelt worden, eine weitere kann nach Auskunft der Ärzte demnächst das Hanusch-Krankenhaus verlassen. Die rund 30 Bewohner des Hauses wurden in Ersatzwohnungen untergebracht, eine Rückkehr schien am Montag aber möglich.

Die exakte Unfallursache stand am Montag noch nicht fest. Man gehe weiter von einer Gasexplosion aus, sagte ein Sprecher von Wohnbaustadtrat Werner Faymann. Wie genau es aber zu dem Unfall im ersten Stock des vierstöckigen Altbaus gekommen war, wurde von Polizei und Wiengas noch untersucht.

Das Haus selbst dürfte sich nach Angaben des Faymann-Sprechers retten lassen, obwohl Zwischenwände, Decken und die Fassade in Mitleidenschaft gezogen waren: „Wir gehen nach einer ersten Besichtigung davon aus, dass die Substanz nicht so beschädigt ist, dass ein Abriss erfolgen muss.“ Derzeit prüfe die Baupolizei zusammen mit Statikern den genauen Zustand und ermittle, welche der Eigentumswohnungen rasch wieder bezogen werden könne. Ein erstes Gutachten soll Montagnachmittag vorliegen.

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