Gas soll als nachhaltige Energie eingestuft werden

Die Gasindustrie ist erfreut.
Die Gasindustrie ist erfreut. ©APA
Die österreichische Gasbranche begrüßt den Vorschlag, Gas als nachhaltigen Energieträger einzustufen. Investitionen in wasserstofffähige Gaskraftwerke seien aber notwendig für die Energiewende.

Die österreichische Gasbranche freut sich über den Vorschlag, Gas in der EU-Taxonomie-Verordnung als nachhaltigen Energieträger einzustufen. Für eine erfolgreiche Energiewende und um die Energieversorgung zu garantieren, seien aber Investitionen in wasserstofffähige Gaskraftwerke und die Infrastruktur notwendig, heißt es am Freitag in einer Aussendung.

Gasinfrastruktur soll auch mit Wasserstoff laufen

Konkret gehe es darum, die Gasinfrastruktur so umzurüsten, dass sie künftig auch mit Wasserstoff betrieben werden kann. Auch bei der Planung neuer Anlagen sei darauf zu achten, dass sie mit Wasserstoff laufen. Die bestehende Gasinfrastruktur könne zwar bereits jetzt schon Wasserstoff und Biomethan aufnehmen, müsse aber "zukunftsfit" gemacht werden, um noch höher konzentrierten Wasserstoff transportieren zu können.

Umstieg auf Wasserstoff und Biomethan

Es brauche deshalb konkrete Maßnahmen, um den Umstieg auf erneuerbare Gase wie Wasserstoff und Biomethan voranzutreiben. "In Österreich ist der Gesetzgeber aufgerufen, Rahmenbedingungen für Investitionen vorzulegen", so der Geschäftsführer des Gas-Fachverbands in der Wirtschaftskammer, Michael Mock. Die "Technologieoffenheit" müsse dabei im Vordergrund stehen.

(APA/Red)

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