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Gar nicht so seltener Gast: Goldschakal kehrt nach Österreich zurück

Schakale sind in Österreich ein ungewöhnlicher, aber gar nicht so seltener Anblick
Schakale sind in Österreich ein ungewöhnlicher, aber gar nicht so seltener Anblick ©Dieter Schütz / pixelio.de (Sujet)
Dass in Hinterbrühl (Bezirk Mödling) ein Goldschakal gesehen worden sein soll, bezeichnet der WWF als "nicht ungewöhnlich". Die "Ausbreitung" der Tiere aus Osteuropa sei eine Tatsache.
Schakal in NÖ angefahren

Der Goldschakal würde sich aus Osteuropa “ausbreiten” und damit auch nach Österreich zurückkehren, sagte Christian Pichler von der Naturschutzorganisation auf Anfrage der APA. Allein in Ungarn gebe es einen Bestand von 1.000 bis 1.500.

Goldschakal in Mödling gesichtet

Die “Kronen Zeitung” berichtete am Dienstag von der Schakal-Sichtung in der Gemeinde südlich von Wien. Bereits zu Jahresbeginn hatte eine Pkw-Lenkerin in Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) einen vermeintlichen Fuchs angefahren. Ein herbeigerufener Jagdpächter erkannte, dass es sich um einen Goldschakal handelt. Auch von weiteren Sichtungen wurde in der Folge berichtet, u.a. in Stadlau in Wien.

Verschiedene Faktoren würden dafür sorgen, dass die Schakal-Bestände wieder steigen, so Pichler. Die Tollwut sei praktisch ausgerottet, außerdem gebe es teils strenge Schutzbestimmungen. “Die Tiere kommen zurück. Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Österreich auf Dauer Goldschakale geben wird”, sagte der WWF-Experte. Und: Es bestehe kein Grund, sich vor einem Goldschakal zu fürchten.

(apa/red)

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