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Ganz weit hinten - Kritik und Trailer zum Film

Teenager Duncan würde die Sommerferien am liebsten ausfallen lassen. Trent, der Freund seiner Mutter Pam, trampelt schon auf der Fahrt in sein Strandhaus nur auf ihm rum. Dessen Tochter Steph behandelt ihn wie einen Langweiler. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Und dann blamiert sich der 14-Jährige in dem Film auch noch vor der süßen Nachbarin. Höchste Zeit, dem allen zu entfliehen: Auf einer Radtour entdeckt Duncan eine altmodische Badelandschaft, den Freizeitpark Water Wizz. Er schleicht sich hinein, und diese Entscheidung verändert alles, denn er freundet sich mit dem Bademeister an, der ihm einen Job als Aushilfe anbietet – und damit neues Selbstvertrauen gibt.
Duncan will nur widerwillig erwachsen werden. Der unsichere 14-Jährige steckt mitten in der Pubertät. Und das ist ja nun wirklich kein Spaß. Der Coming-of-Age-Film “Ganz weit hinten” zeigt am Beispiel dieses Protagonisten, was Jugendliche alles so durchmachen und wie viele vermeintlich peinliche Situationen sie überwinden müssen, bis sie sich wohl in ihrer Haut fühlen.

Kurzinhalt zum Kinofilm

Die Gefühlswelt, in der Duncan steckt, kennen wohl unzählige Teenager und natürlich auch Erwachsene, die schließlich selber mal jung waren. Das einfühlsame Werk des Regie- und Drehbuchduos Nat Faxon und Jim Rash (“The Descendants”) beginnt mit einem ironischen Konflikt.

Duncan (Liam James) hat sich eigentlich riesig auf die Ferien gefreut. Doch nun würde er den Sommerurlaub am liebsten ausfallen lassen. Das liegt vor allem an Trent (Steve Carell), dem neuen Freund seiner Mutter Pam (Toni Collette). Der trampelt schon auf der Fahrt in sein Strandhaus nur auf Duncan rum. Dessen Tochter Steph behandelt ihn wie einen idiotischen Langweiler. Und dann blamiert er sich auch noch vor der süßen Nachbarin Susanna.

Höchste Zeit, dem allen zu entfliehen. Auf einer Radtour entdeckt Duncan eine altmodische Badelandschaft, den Freizeitpark Water Wizz. Er schleicht sich hinein, und diese Entscheidung verändert alles: Er befreundet sich mit dem flippigen Bademeister Owen (Sam Rockwell), der ihm kurzerhand einen Job als Aushilfe anbietet und damit neues Selbstvertrauen gibt. Als Susanna Duncans Geheimnis entdeckt, schließen die beiden Jugendlichen eine innige Freundschaft – oder sogar mehr? Jedenfalls scheint der verkorkste Sommer für Duncan doch noch schön zu werden.

Kritik zu “Ganz weit hinten”

Das ist die Stärke von “Ganz weit hinten”. Duncans Suche nach Selbstvertrauen ist vor allem eine Suche nach ehrlicher Zuneigung. Nach einem Umfeld, das an ihn glaubt und das ihn nicht – wie Trent – dazu drängt, aufgesetzte Lässigkeit und einen falschen Ehrgeiz an den Tag zu legen.

Die Erwachsenen im Film aber führen sich auf, als wären sie die jungen Wilden. Sie feiern, tanzen, betrinken sich und rauchen Joints. Doch ihre übertrieben gute Laune wirkt künstlich oder gar hysterisch, ihr Glück ist nur Fassade. Und es gibt wohl kaum etwas, was pubertierende Jugendliche auf der Suche nach sich selbst weniger ertragen können als Heuchelei.

Der Film “Ganz weit hinten” setzt Duncans Wandel von einem mürrischen, pubertären Teenager in einen selbstbewussten jungen Mann angenehm unaufgeregt in Szene. Die Geschichte ist eine schöne Mischung aus Drama und Komödie. Dabei wirkt sie nie albern überdreht, wie Jugendfilme es schon mal sein können, sondern überaus realistisch. Die Regisseure begleiten Duncan bei seinen Erlebnissen, als seien sie selbst dabei gewesen. Und so dürften sich auch viele Zuschauer fühlen, wenn sie das Kino verlassen.

(APA)

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