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GAK holte Rückstand auf

Sturm und der GAK spielen ein Grazer Duell um den zweiten Champions League-Platz hinter dem FC Tirol aus, doch im Städtekampf gegen Wien gingen die Klubs aus der Hauptstadt als klare Sieger hervor.

Nach den zwei Erfolgen von Austria über Sturm blieb Rapid gegen den GAK ungeschlagen. Die Wiener entführten am Ostersonntag mit einem 2:2 (2:1) einen Punkt aus dem Schwarzenegger-Stadion, auch vor einer Woche hatten sich die Teams mit einem Remis getrennt.

Liebherr GAK – SK Rapid Endstand 2:2
(1:2).

Schwarzenegger-Stadion, 7.464 (richtig), Hofmann.

Torfolge: 0:1 (26.) Sobotzik
1:1 (30.) Kollmann
1:2 (41.) Hiden
2:2 (72.) Kusi-Asare

GAK: Almer – Tokic – Lerant, Hartmann – Ramusch, Ceh, Bazina,
Aufhauser (63. Standfest), Dmitrovic (55. Amerhauser) – Kollmann (87.
Tutu), Kusi-Asare

Rapid: Payer – Feldhofer, Knez, Adamski – Markus Hiden, Prisc (42.
Saler), Herzog (68. Vico), Ivanschitz (87. Lagonikakis), Jazic –
Wallner, Sobotzik

Rote Karte: Lagonikakis (88./Foul)
Gelbe Karten: Ceh, Tutu bzw. Ivanschitz, Knez, Adamski
Die Besten: Lerant, Ceh, Kollmann bzw. Wallner, Hiden

GAK-Trainer Thijs Libregts hatte vor dem Spiel endlich den zweiten Frühjahrs-Sieg gefordert. Die Rotjacken bestimmten vor fast 7.500 Zuschauern im Schwarzenegger-Stadion auch das Spiel, doch selbst eine Drangperiode in der zweiten Hälfte führte nicht zu den erhofften drei Punkten. Immerhin löste der GAK den Lokalrivalen Sturm auf Rang zwei ab.

Zwei Mal lief der GAK einem Rückstand nach. Die erste herrliche Aktion nützten die Gäste, die einige ausgezeichnete Konter zeigten, zur Führung. Nach Pass von Herzog ließ sich Sobotzik die Chance zu seinem ersten Meisterschafts-Tor im Rapid-Trikot nicht nehmen (26.). Doch die Grazer schlugen schnell zurück. Der im Winter von Twente Enschede geholte Roland Kollmann, der erst wegen der Verletzung von Torjäger Ronald Brunmayr in die Elf kam, traf nach einem Lochpass von Ceh genau ins Kreuzeck zum 1:1-Ausgleich (30.).

Noch vor der Pause stand die GAK-Abwehr aber neuerlich daneben. Nach einer weiten Flanke hatte der im Strafraum von der Verteidigung vernachlässigte Markus Hiden genügend Raum und Zeit, um den Ball platziert zur 2:1-Führung für Rapid einzuschießen (41.).

Nach der Pause erhöhte der GAK den Druck. Der erhoffte Elferpfiff von Schiedsrichter Hofmann blieb nach einem Zweikampf von Saler und Bazina im Strafraum aber stumm (69.), ein Tokic-Tor (71.) wurde wegen vermeintlichen Abseits annulliert, womit das Referee-Trio aber falsch lag. Eine Minute später klappte es aber mit dem verdienten Ausgleich. Amerhauser flankte, Kollmann traf nur die Latte, aber Kusi-Asare verwertete den Abpraller zum 2:2 (72.).

In der Schlussphase hatte der für Herzog eingewechselte Vico die große Chance auf den dritten Rapid-Treffer, doch sein Kopfball verfehlte das Ziel knapp. Mit zehn Mann brachte Rapid das Remis schließlich über die Zeit. Lagonikakis stand nämlich nur rekordverdächtige 90 Sekunden auf dem Platz. In der 87. Minute eingewechselt, berührte er keinen Ball, musste aber in der 88. Minute nach Foul an Ramusch schon wieder mit Rot vom Feld.

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