G.I. Joe - Die Abrechnung - Trailer und Kritik zum Film

Actionstar Bruce Willis (58) lässt keine Schießerei aus. Seine harten Kämpfe und coolen Sprüche ("Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke") sind legendär. Deshalb wird er von jüngeren Actionkollegen immer wieder gerne aus dem Filmruhestand geholt - zuletzt für "Stirb langsam 5", "The Expendables" und "R.E.D. - Älter, Härter, Besser". Und auch im zweiten Teil der "G.I. Joe"-Story ist Willis dabei. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Der größere Star des Actionkrachers ist aber eindeutig der Wrestler (“The Rock”) und Schauspieler Dwayne Johnson. Er spielt – mit enormen Muskelbergen, aber auch fast unwiderstehlichem Charme ausgestattet – den Truppenneuzugang Roadblock. Absolut durchschlagskräftig, besonders in 3D und ab Freitag in den heimischen Kinos.

Vier Jahre nach “G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra” bringt der kalifornische Regisseur Jon M. Chu (“Step Up to the Streets”) mit “G.I. Joe – Die Abrechnung” eine Fortsetzung der Geschichte um die Elitesoldateneinheit auf die Leinwand. Die Abenteuer der Truppe um Roadblock (Johnson), Captain Duke Hauser (Channing Tatum) und Flint (D.J. Cotrona) sind inspiriert von einer Spielzeugserie: den vor allem in den USA beliebten “G.I. Joe”-Actionfiguren.

“G.I. Joe – Die Abrechnung”: Pensionist Bruce Willis wird reaktiviert

Leider sind die Cobra-Gangster aus dem ersten Teil immer noch nicht gänzlich zur Strecke gebracht. Im Gegenteil: Durch einen furchterregenden Coup hat sich die Cobra im Weißen Haus breitgemacht und dort ein Präsidentendouble installiert. Das Ziel von Cobra-Anführer Zartan (Arnold Vosloo) ist natürlich nichts Geringeres als die Weltherrschaft. Harter Stoff. Prompt geraten die G.I. Joes in eine Sprengstofffalle ihrer Gegner, zahlreiche Superhelden sterben. Jetzt muss Bruce Willis ran, der den G.I.-Joe-Gründer General Colton (“Nenn mich Joe”) spielt. Ebenso hübsche wie schlagkräftige Verstärkung gibt es außerdem von Lady Jaye (Adrianne Palicki).

“G.I. Joe – Die Abrechnung” will mehr sein als pures Actionspektakel und bemüht sich deshalb um eine halbwegs schlüssige Handlung und Figurenzeichnung. Aber letztlich geht es doch wieder nur um das große Geballer – und das kann die Truppe beeindruckend gut. Da gibt es aufgerüstete Panzer, Minidrohnen in Fliegenform, ein komplettes Waffenlager in der Küche von General Colton, gefährliche Schwertkämpfe, Maschinengewehrschlachten und ein technisch höchst innovatives Gefängnis mit dem deutschen Namen “Einsargen”.

Der erste “G.I. Joe”-Teil spielte weltweit mehr als 300 Mio. US-Dollar ein. Auf kritische Geister könnte Teil 2 wie ein unterschwelliger Werbefilm der US-Armee wirken, die sich neue Helden für ein kriegsmüdes Land wünscht. Für hartgesottene Actionliebhaber ist “G.I. Joe – Die Abrechnung” jedoch genau die richtige Dröhnung.

(APA)

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