G-20-Gipfel startet mit Uneinigkeiten zwischen USA und Europa

Der britische Premierminister David Cameron hat kurz vor Beginn des G-20-Gipfels die umfangreichen Sparanstrengungen Großbritanniens verteidigt. "In Großbritannien haben wir diese Woche gezeigt, wie wir beginnen werden, nicht mehr über unsere Verhältnisse zu leben", schrieb Cameron in einem Meinungsbeitrag für die kanadische Zeitung "Globe and Mail" (Freitagausgabe).
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Zur derzeit wichtigsten Herausforderung ernannte der Regierungschef die Verbesserung der Weltwirtschaft. Er glaube, dass man dafür zuerst damit beginnen müsse, die Staatsfinanzen wieder unter Kontrolle zu bringen.

Ein zentraler Streitpunkt des G20-Treffens wird sein, wann die Zeit gekommen ist, um von Milliardenprogrammen zur Krisenbekämpfung Abschied zu nehmen und den Gürtel enger zu schnallen.

Unmittelbar vor Beginn des Gipfels wehrten sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble energisch gegen den Vorwurf vor allem der USA, mit ihrem Sparkurs die Erholung der Weltwirtschaft zu gefährden. Auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet verteidigte die europäischen Sparmaßnahmen und erklärte, diese verursachten keine Stagnation. Ähnlich äußerte sich auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso: “Sparanstrengungen sind kein Selbstzweck.”

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