Fußgängerzone Mariahilfer Straße: ÖVP und FPÖ befürchten "Pfuschplanungen"

ÖVP und FPÖ halten nicht viel von den am Freitag vorgestellten Umgestaltungsplänen der MaHü.
ÖVP und FPÖ halten nicht viel von den am Freitag vorgestellten Umgestaltungsplänen der MaHü. ©APA
Die Umgestaltung der Wiener Mariahilfer Straße sorgt für Empörung bei der Opposition. Es handle sich um eine "sündteure Verschlimmbesserung" heißt es von der FPÖ, die ÖVP fürchtet einen Anstieg des "kreisenden" Verkehrs. Beide Parteien fordern eine "echte Bürgerbetieligung".

Die Freiheitlichen sprachen von “Pfuschplanungen” und “vorgetäuschter Bürgereinbindung”.Statt der “sündteuren Verschlimmbesserung” wünschten sich die beiden blauen Mandatare Johann Herzog und Anton Mahdalik etwa eine bessere Beleuchtung der Gehsteige und optimierte Querungsmöglichkeiten für Fußgänger. Die ÖVP wiederum prophezeite ein verkehrspolitisches Chaos. Werde das Projekt so umgesetzt, sei ein Anstieg des “kreisenden” Verkehrs in unmittelbarer Nähe zur Mariahilfer Straße zu befürchten, so ÖVP-Klubchef Fritz Aichinger und der schwarze Parteichef in Mariahilf, Gerhard Hammerer, in einer Aussendung. Sie forderten zudem eine “echte Bürgerbeteilung” in Sachen “Mahü”.

Wie berichtet soll 2014 mit der Neugestaltung der wohl bekanntesten Einkaufsstraße Österreichs begonnen werden. (APA)

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