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Fußball: Rapid Wien kämpft um vierten Einzug in die Europa League

Rapid Trainer Zoran Barisic sieht sich nicht als Favorit gegen Dila Gori
Rapid Trainer Zoran Barisic sieht sich nicht als Favorit gegen Dila Gori ©APA
Die Gruppenphase der Europa League ist für Rapid Wien nichts neues mehr. Für die vierte Teilnahme in fünf Jahren gilt es für die Wiener allerdings noch die Play-off-Hürde Dila Gori aus dem Weg zu räumen. Dabei soll der Grundstein für den Aufstieg gegen Georgiens Vizemeister schon im Hinspiel am Donnerstag gelegt werden.

“Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich natürlich gerne zu null spielen, aber noch wichtiger ist, dass wir mit einem Sieg nach Georgien fliegen”, bring es Rapid-Trainer Zoran Barisic auf den Punkt. Anders als in Saisonen 2009/10 (Aston Villa), 2010/11 (Aston Villa) und 2012/13 (PAOK Saloniki) ist Rapid im Play Off gesetzt und daher auch der klare Favorit. Barisic teilte diese Einschätzung aber nicht. “Dila Gori ist vom Namen her kein renommierter Gegner, hat aber durchaus Qualität. Die Georgier haben Aalborg und Hajduk Split ausgeschaltet und das nicht unverdient. Ich würde daher nicht sagen, dass wir Favorit sind.”

„Stärker als die Griechen”

Rapid Scout Fritz Riedmüller beobachtete die Georgier, die zuletzt mit einem 2:1 und einem 1:1 in die heimische Saison gestartet sind. “Ich schätze sie stärker ein als die Griechen. Sie sind mannschaftlich geschlossen, arbeiten im Team. Die Griechen waren hingegen noch nicht im Rhythmus und haben viele Individualisten gehabt”, verglich Barisic Dila Gori mit Drittrunden-Gegner Asteras Tripolis.

Rapid erwartet starke Defensive

Dila Gori’s Coach Giorgi Devdariani setzt auf ein klassisches 5-3-2-System und somit auch auf eine verstärkte Defensive. “Sie stehen sehr kompakt und haben sehr viele technisch gut ausgebildete Spieler, die das Kurzpassspiel pflegen”, hob Barisic die Vorzüge hervor. In ihren bisherigen Quali-Auftritten kassierten die Georgier keinen einzigen Gegentreffer. Für Rapid setzte es in der Generalprobe gegen die Admira allerdings gleich zwei Tore. “Wir haben uns in vielen Situationen nicht so verhalten, wie es sein soll. Die Niederlage tut weh, ist aber schon wieder abgehakt”. Der am Sonntag noch verletzte Terrence Boyd könnte gegen Dila nun doch wieder im Team stehen. Ursprünglich war nach seinem Aufenthalt beim US-Team und der dort erlittenen Schulterluxation von einer dreiwöchigen Pause die Rede, nun stieg er aber plötzlich wieder ins Training ein. “Er hat mittrainiert, aber nicht mit 100 Prozent. Wir werden morgen sehen, ob es geht”, sagte Barisic.

12.000 Karten verkauft

Der Einzug in den “Hauptbewerb” wäre sowohl aus sportlicher als auch finanzieller Hinsicht wichtig für die Hütteldorfer. “Die Mannschaft hat in der dritten Quali-Runde die Basis geschaffen, jetzt gilt es den zweiten Schritt zu machen. Es ist eine Herausforderung, wo ich sage, es wird ein hartes Stück Arbeit. Aber ich bin optimistisch, dass es uns gelingen wird, weiterzukommen”, blickte Schulte positiv in Richtung Play-off-Duell.

Auf die Unterstützung der Fans können die Hütteldorfer bauen. Bis am Mittwochmittag waren bereits rund 12.000 Karten verkauft.

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