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Fußball: Neues ÖFB-Zentrum soll in der Seestadt Aspern entstehen

ÖFB Präsident Leo Windtner wünscht sich ein moderneres Fußball Zentrum.
ÖFB Präsident Leo Windtner wünscht sich ein moderneres Fußball Zentrum. ©APA
Die Errichtung eines neuen Hauptquartiers für den österreichischen Fußball-Bund ist laut ÖFB Präsident Leo Windtner längst überfällig. Nun soll in der Wiener Seestadt Apsern ein gewaltiges Sportzentrum entstehen, in dem der ÖFB eine bedeutende Rolle spielen könnte.

Im Stadtentwicklungsgebiet Aspern sind auf einer Grundfläche von 160.000 Quadratmetern unter anderem eine Indoor- und Outdoor-Leichtathletik-Anlage, eine multifunktionale Sporthalle, ein Schwimm- und Turnzentrum und ein medizinisches Forschungszentrum geplant, auch die Sportuniversität könnte von der Schmelz nach Aspern übersiedeln. Für den ÖFB wären bei diesem Projekt einige Trainingsplätze – darunter auch einer mit Rasenheizung – sowie Räumlichkeiten in dem ebenfalls in Aspern geplanten neuen Haus des Sports geplant.

Happel Stadion nicht zeitgemäß

Sollte das Sportzentrum für den ÖFB tatsächlich wie geplant entstehen, könnte der größte Sport Fachverband Österreichs endlich die ungeliebten Büros im Ernst Happel Stadion hinter sich lassen. “Unsere derzeitige Unterbringung lässt es nicht einmal zu, dass wir dort Sitzungen abhalten”, erklärte Windtner. Ein Umzug nach Aspern wäre vermutlich sgoar die optimale Lösung. “Wir beschäftigen uns in einer Arbeitsgruppe intensiv mit dem Thema Infrastruktur. Das neue ÖFB-Kompetenzzentrum ist auf unserer Agenda, wir wissen, dass hier echter Bedarf gegeben ist”, betonte Windtner. Auch im Vergleich mit dem Ausland steht die momentene ÖFB Zentrale alt aus. “Da sind wir einigermaßen im Hintertreffen.”

Finanzierung als möglicher Stolperstein

Genauere Informationen über dieses Vorhaben, das bis zu 200 Millionen Euro verschlingen könnte, hat aber auch Windtner nach eigenen Angaben nicht.  “Ich weiß nur, dass es sich um ein epochales Stadtentwicklungsprojekt handelt, durch das für den österreichischen Sport eine neue Heimat geschaffen werden soll”, sagte der ÖFB Präsident. Allerdings steht und fällt das gesamte Vorhaben mit der Finanzierung. “Das ist die Kardinalsfrage, im Moment ist sie noch offen”, erzählte Windtner.

Auch Happel Stadion ist veraltet

Zumindest einen kleinen Teil könnte die UEFA beisteuern, schließlich unterstützte die europäische Fußball-Union in der Vergangenheit auch die Errichtung anderer Hauptquartiere nationaler Fußball-Verbände. Der Löwenanteil würde aus Steuergeldern finanziert werden. Eine Finanzspritze des Bundes wäre auch unumgänglich, sollte man sich doch einmal zu einer Sanierung oder zu einem Neubau des Happel-Stadions durchringen. “Auf mittlere Sicht wird das Thema Nationalstadion sicher wieder auf uns zukommen”, prophezeite Windtner. Aufgrund schwerer Mängel im Praterstadion konnte sich Österreich nicht für die EURO 2020 bewerben. “Mit diesem Stadion hätten wir keine Chance gehabt, obwohl Wien von der UEFA als EM-Standort sehr präferiert gewesen wäre”, sagte Windtner.

Fix ist nur so viel: Sollte irgendwann ein neues Nationalstadion kommen, dann würde es nicht in Aspern entstehen. Windtner: “Dort sind meines Wissens nicht die für so eine Einrichtung nötigen Flächen reserviert.”

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