Fußball: Mählich wird bis 2020 neuer Sturm-Trainer

Roman Mählichist bis Sommer 2020 Trainer von Sturm Graz.
Roman Mählichist bis Sommer 2020 Trainer von Sturm Graz. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wie erwartet heißt der neue Trainer von Sturm Graz Roman Mählich. Er ist bis Sommer 2020 unter Vertrag und tritt in die Fußstapfen von Heiko Vogel.

Der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Sturm Graz heißt wie erwartet Roman Mählich. Er soll Sturm Graz wieder in die Erfolgsspur zurückführen. Der Ex-Internationale hat einen Vertrag bis Sommer 2020 unterschrieben, gab der aktuelle Tabellensiebente am Montag bekannt. Der Nachfolger des vergangene Woche dienstfrei gestellten Heiko Vogel wird um 13.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz im Trainingszentrum Messendorf präsentiert.

Mählich bei 252 Spielen für Sturm am Feld

Mählich hatte als Aktiver von 1995 bis 2003 insgesamt 252 Spiele für Sturm bestritten, war mit den Grazern zweimal Meister, dreimal Cupsieger und in der Champions League. Als Trainer war der 47-Jährige bisher u.a. beim SC Parndorf, in den Akademien der Admira und von Austria Wien tätig sowie zuletzt bis Sommer beim SC Wr. Neustadt tätig. Mit den Wiener Neustädtern verpasste der gebürtige Niederösterreicher in der vergangenen Saison erst in der Relegation den Aufstieg in die Bundesliga.

Zuletzt arbeitete Mählich als TV-Experte für den ORF, nachdem er Zweitligist SC Wiener Neustadt mit Ende der Vorsaison verlassen hatte. Mit den Niederösterreichern hatte er den Aufstieg in die Bundesliga in der Relegation gegen St. Pölten verpasst. Seinen ersten offiziellen Auftritt als Sturm-Coach gab Mählich Montagnachmittag (13.00 Uhr) im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz-Messendorf. Am Dienstag wird er sein neues Team erstmals trainieren.

Mählich sei ein Leadertyp

Sturms Geschäftsführer Sport Günter Kreissl sieht den gebürtigen Niederösterreicher als Leadertypen. “Seine positive Persönlichkeit sowie die Fähigkeit, Menschen zu motivieren und von seinem Weg zu begeistern, war neben seinen fachlichen Qualitäten einer der ausschlaggebendsten Gründe”, erklärte Kreissl in einer Club-Aussendung. Mählich habe in Wiener Neustadt bewiesen, dass er als Betreuer erfolgreich im Profibereich arbeiten könne.

Vor seinem Engagement beim SCWN war Mählich als Coach im Nachwuchs der Wiener Austria tätig. Davor betreute er unterklassige Mannschaften. “Ich freue mich darauf, Trainer bei jenem Club zu sein, mit dem ich sehr schöne Zeiten als Spieler erleben durfte. Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial, welches wir auch wieder abrufen möchten, um gemeinsam mit unseren Fans Siege feiern zu können”, meinte Mählich.

Trennung von Vogel nach nur 14 Pflichtspielen

Sturm hatte sich nach nur einem Sieg in 14 Pflichtspielen von Heiko Vogel getrennt. Gegen St. Pölten saß am Wochenende Interimstrainer Günther Neukirchner auf der Bank, mit einem 0:0 gelang jedoch erneut kein Sieg. Aktuell rangiert der Vizemeister der Vorsaison in der Tabelle auf Platz sieben. Nach der Länderspielpause gastiert Sturm am 25. November in Altach.

Es sei vorteilhaft, in der derzeitigen Situation einen Trainer zu verpflichten, “der die eigene Mannschaft sowie die gesamte österreichische Bundesliga und vor allem auch den Verein SK Sturm gut kennt”, betonte Kreissl. “Ganz besonders schön finde ich es, nach über 25 Jahren wieder einen österreichischen Trainer beim SK Sturm präsentieren zu können, der als Spieler, Trainer und Mensch viel von den Eigenschaften verkörpert, die auch dem SK Sturm Graz zugerechnet werden.”

(APA/Red)

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