Fußball kann heilen: Austria Wien setzt sich für Schmetterlingskinder ein

Bereits zum fünften Mal setzt sich die Austria für soziale Projekte ein
Bereits zum fünften Mal setzt sich die Austria für soziale Projekte ein ©Zolles / Christian Hofer
Unter dem Motto „Fußball kann heilen" plant der FK Austria Wien eine umfangreiche Spendenaktion und unterstützt Menschen, die an einer folgenschweren und unheilbaren Hautkrankheit leiden. Der österreichische Fußballmeister agiert dabei vor allem als Plattform und Kooperationspartner.

Das für das Spieljahr ausgewählte Projekt heißt „Fußball kann heilen” und wird vom Forschungsinstitut IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) und der DEBRA Austria getragen. Deren beiden Logos werden über die gesamte Spielzeit auf dem Trikot der Austria zu sehen sein. Hauptaugenmerk an der Kooperation liegt an der finanziellen Förderung der Forschung für „Schmetterlingskinder”.

Fußball als Spendenplattform

Konkret sollen Spendengelder für die Stammzellforschung am IMBA gesammelt werden. Mit der Unterstützung der Austria könnten neue Therapieansätze für Epidermolysis-bullosa-Betroffene, eine genetisch bedingte, folgenschwere und derzeit unheilbare Hauterkrankung, gefunden werden. „Die Initiative möchte Menschen ansprechen, denen nicht nur Heilung und Linderung für die „Schmetterlingskinder”, sondern auch der Fußballsport am Herzen liegen”, schreibt die Austria in einer Aussendung.

Austria unterstützt Schmetterlingskinder

In Österreich leiden rund 500 Menschen an Epidermolysis bullosa (EB). Da ihre Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings, nennt man die Betroffenen auch “Schmetterlingskinder”. EB zählt zu den seltenen Erkrankungen, daher sind Gelder für medizinische Versorgung und vor allem für die Forschung sehr knapp. Die Kooperationen mit dem österreichischen Fußballmeister soll dieses Defizit ausgleichen.

(Red/Apa)

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