Fußball: Die Wiener Austria sieht sich selbst noch nicht als Meister

Die Wiener Austria marschiert weiter ungestört Richtung Meistertitel
Die Wiener Austria marschiert weiter ungestört Richtung Meistertitel ©APA
13 Punkte trennen die Wiener Austria vom aktuellen Meister Red Bull Salzburg. Während die Verfolger immer wieder Punkte liegen lassen marschieren die Wiener weiter ungestört Richtung Meistertitel. Nach der Länderspielpause folgt am Ostersonntag das direkte Duell der beiden direkten Kontrahenten. Von einem fixen Titelgewinn will die Austria allerdings nichts hören.

Auch nach dem souveränen 4:0 Sieg in Mattersburg bleibt die Wiener Austria vorsichtig in Sachen Titelprognose. Eine verfrühte Euphorie ist bei den Violetten derzeit kein Thema. “Wir rechnen noch immer nicht, denn fix ist es nach wie vor nicht. Im Fußball sind schon die verrücktesten Dinge passiert”, meinte Kapitän Manuel Ortlechner. Immerhin steht am Ostersonntag (31. März) noch das direkte Duell gegen den ersten Verfolger Red Bull Salzburg an. Sollte man diese Partie ebenfalls für sich entscheiden sollte dem 24. Meistertitel in der Vereinsgeschichte allerdings nichts mehr in Wege stehen. Das sieht auch Ortlechner so. “Ich bin ja auch kein Realitätsverweigerer. Wenn wir weiter so konzentriert bleiben, dann schaut es gut aus.”

„Wir werden weiter konsequent arbeiten“

Auch Austria Coach Peter Stöger will sich noch nicht auf Rechenspielchen einlassen. “Es ist immer noch möglich, dass wir Nerven zeigen. Wir werden weiter konsequent arbeiten. Wirklich freuen werde ich mich über diese Serien und Rekorde dann, wenn sie uns auch den Titel gebracht haben.”, stellt der 46jährige klar. Gründe für diese Unsicherheiten sind nach den bisherigen Auftreten seiner Mannschaft allerdings schwer zu finden. Stöger versucht seinen Ansatz mit der Unerfahrenheit seiner Spieler zu untermauern. “Sehr viele Spieler waren bei uns noch nie Meister. Deshalb gehen wir sehr vorsichtig mit dieser Thematik um“.

Viele Austrianer im Nationalteam

Die Bundesliga hat aufgrund der Länderspieltermine nun eine Woche Pause. Neben den Teamspielern Heinz Lindner, Markus Suttner, Philipp Hosiner und Manuel Ortlechner steht auch James Holland im Kader des australischen Nationalteams im WM Qualifikationsspiel gegen Oman am 26. März. Die restliche Mannschaft hat drei Tage frei und beginnt erst am Donnerstag mit der Vorbereitung auf das kleine Finale gegen Salzburg. “Wenn wir auch dieses Spiel gewinnen sollten, dann würde es sehr gut ausschauen”, sagte Philipp Hosiner, der mit dem dritten Doppelpack gegen Mattersburg in dieser Saison nun bei 27 Treffern hält.

(Red/APA)

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