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"Fußball ist schneller"

Für die Popularität des Namens Rosicky sorgt derzeit Bruder Tomas, während es um Jiri bei Casino SW Bregenz sportlich still geworden ist. Verständlich, dass sich der 25-Jährig da so seine Gedanken macht. Für die "VN" verglich er den Fußball in Österreich und Tschechien.

“Der Fußball in der tschechischen Liga ist schneller und jünger”, sieht Jiri Rosicky als wesentliche Hauptunterschiede zu Rot-Weiß-Rot. “In der Meisterschaft kommen sehr viele junge Spieler zum Zug. Sie wissen um die Chance, bei permanent guten Leistungen auf einen lukrativen Auslandsvertrag hoffen zu dürfen.” Für die Altersstruktur in Österreich findet der SW-Legionär nicht das richtige Verständnis. “Das Vertrauen in einen guten Jungen darf nicht nach ein, zwei Spielen wieder enden.”

Im Vergleich der aktuellen Nationalteams sieht er die Auswahl seiner Heimat derzeit im Vorteil. “Unsere Spieler spielen bei europäischen Topteams. Jede Woche zwei schwere Spiele.” Ein Teamtrainer, so Rosicky, müsse dann nur dafür sorgen, dass sich die Stars gegenseitig respektieren. “Einem Nedved kannst du nicht sagen: Schau her, so muss die Flanke kommen.” Das Sammelsurium an Stars mache es auch seinem Bruder leichter, Akzente zu setzen. Hinzu kommen aber auch dessen fußballerische Fähigkeiten. “Er ist beidbeinig, dribbelstark und hat ein gutes Auge”, so Jiri über seinen Bruder.

Karriere ins Stocken geraten
Mit 19 Jahren feierte Jiri Rosicky sein Debüt in der Ersten von Sparta Prag. Danach gings für ihn, der für die U 18- und U 21-Auswahlen in Tschechien durchlief, schnell. Wechsel zu Atletico Madrid nach Spanien. Dort erfuhr der rasante Aufstieg einen Dämpfer. Knieverletzungen, kaum Einsätze in der Ersten – da griff Bregenz zu. Unter Trainer Hörgl blühte der 25-Jährige auf, bis ihn der Trainerwechsel erneut stoppte.

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