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Für 81 Prozent ist klar: Krenn muss gehen!

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Wie aus einer jüngsten Oekonsult-Umfrage hervorgeht, sehen 83,2 Prozent von 1.131 Befragten die Art und Weise, wie die Amtskirche mit der jüngsten Krise umgeht, als „letzte Chance“, das Vertrauen nicht endgültig zu verlieren.

Die Kirche ist trotz der Causa Krenn für 92,3 Prozent „eine ganz wichtige moralische Instanz in Österreich“. Und 81,3 Prozent glauben an ein Ende der kirchlichen Laufbahn von Krenn.

Gute Meinung von Schönborn

Ein deutliches Lob gibt es auch für den Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn. 82 Prozent glauben, dass Schönborn mit seinen Worten beim Klestil-Begräbnis und mit seinen Statements zur Affäre rund um das Herunterladen von Kinderpornos vom Internet und homoerotischen Fotos im St. Pöltner Priesterseminar zwischen dem Regens und einem Alumnen einen „wesentlichen positiven Beitrag zur Imageverbesserung der Katholischen Kirche“ geleistet habe. Und nur 24,9 Prozent meinen, dass die Kirchenführung alles unternehmen werde, um die Affäre im Priesterseminar St. Pölten zu vertuschen und zu verzögern. 72,3 Prozent glauben dies nicht.

Skepsis gegenüber Küng

Obwohl der Aufklärungsversuch in St. Pölten gelobt wird, gibt es doch Skepsis über den als päpstlichen Visitator eingesetzten Vorarlberger Diözesanbischof Klaus Küng. Nur eine knappe Mehrheit von 48,2 Prozent glaubt, dass Küng der geeignete Mann ist, um die aktuelle Affäre und Krise in St. Pölten positiv zu bewältigen. 46,9 Prozent glauben dies nicht.

33 Prozent ist Kirche egal

Jedenfalls ist die Kirche den Österreichern sehr wohl ein Anliegen. Nur 33 Prozent erklärten deutlich, dass sie alle Skandale, Krisen und Affären der Kirche schon gar nicht mehr interessierten. Dagegen zeigen 66,5 Prozent sehr wohl Interesse.

“Kirchenaustritte nicht zu stoppen”

65,2 Prozent der Befragten im Alter zwischen 17 und 73 Jahren vertrauen darauf, dass die Kirche ihre gegenwärtige Krise positiv bewältigt. 33,8 Prozent glauben dies nicht. Allerdings hegen nur 50,3 Prozent die Hoffnung, dass die Kirche eine neue Ära von Offenheit, Transparenz und moralischer Kompetenz eingeleitet habe. Für 45,9 Prozent trifft dies nicht zu. Und gar 68,7 Prozent sind der Ansicht, dass der Trend zu Kirchenaustritten in großer Zahl nicht zu stoppen sei. Hier sind nur 30,9 Prozent anderer Ansicht.

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