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Fünf weitere Teams qualifiziert

Die Niederlande, Italien, Polen, England und Kroatien haben sich am Samstag nach dem gesetzten Gastgeber Deutschland und der Ukraine als weitere Teams aus Europa für die Fußball- Weltmeisterschaft 2006 qualifiziert.

“Ich glaube, dass wir sogar Weltmeister werden können”, tönte Hollands Topstürmer Ruud van Nistelrooy nach der vorzeitigen Qualifikation für die WM 2006. Nebenbei verhalfen die Oranjes drei weiteren Ländern vorzeitig zum WM-Ticket. Das Team von Marco van Basten ließ mit seinem 2:0-Sieg in Tschechien auch England, Polen und Kroatien vorzeitig jubeln. Diese Teams kämpfen zwar noch um Platz eins, fahren aber zumindest als sichere punktbeste Gruppenzweite zur WM. Dagegen war Europameister Griechenland der große Verlierer der vorletzten Ausscheidungsrunde, als Vierter hat das Team von Otto Rehagel nur noch eine theoretische Chancen auf die Relegation hinter dem bereits feststehenden WM-Teilnehmer Ukraine (25) sowie der Türkei (20) und Dänemark (19).

Das spannendste Rennen um das WM-Ticket findet in der Europa-Gruppe vier statt. Gleich vier Teams haben die Möglichkeit, Gruppensieger zu werden. Spitzenreiter Israel allerdings hat das Qualifikations-Programm bereits abgeschlossen. Dahinter lauern mit der Schweiz (in Irland), Frankreich (gegen Zypern) und Irland drei Mannschaften. In Gruppe 8 ist Spanien (17) Zweiter hinter Serbien-Montenegro (19) und vor Bosnien-Herzegowina (16), die am Mittwoch ein direktes “Endspiel” bestreiten.

Italien fixierte mit einem 1:0-Sieg über Slowenien die zwölfte WM-Teilnahme in Serie. Portugal blamierte sich beim mageren 2:1 über Liechtenstein, doch für das WM-Ticket reichte es allemal.

Afrika schickt vier “Neulinge”

Vor Freude weinende Spieler, tanzende und singende Fans auf den Straßen, voller Stolz geschwungene Nationalflaggen – an Westafrikas Küste von Abidjan bis Luanda herrschte am Wochenende der Ausnahmezustand. Mit Angola, Togo, Ghana und der Elfenbeinküste qualifizierten sich erstmals gleich vier Neulinge von einem Kontinent für die Endrunde einer Weltmeisterschaft und dokumentierten damit zugleich die Verschiebung der Kräfte im afrikanischen Fußball. Mit Tunesien löste nur ein arriviertes Team vom Mutterkontinent das Deutschland-Ticket. Dagegen sind Nigeria, Kamerun oder Senegal im nur Zuschauer. Südafrika, der WM-Gastgeber von 2010, ist ebenfalls nicht dabei.

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