Fünf Überlebende im Iran gerettet

Nach dem Erdbeben haben Hilfsmannschaften fünf Überlebende aus den Trümmern gerettet. Angeblich wurden drei Männer und zwei Frauen in der Nähe von Bam geborgen.

Unabhängige Berichte über die Rettungsaktion gab es nicht.

Die offizielle Zahl der Todesopfer wird mit mehr als 30.000 angegeben. Insgesamt werden bis zu 50.000 Tote befürchtet. In der Krisenregion waren die Suchaktionen nach Überlebenden des verheerenden Bebens vom vergangenen Freitag eingestellt worden. Einige Retter wollten dem staatlichen Fernsehen zufolge jedoch auch am Mittwoch noch nach Verschütteten suchen. Erst am Dienstag waren eine Schwangere und ein elfjähriger Bub lebend geborgen worden.

Nach der Beendigung der Rettungsarbeiten sind weiterhin rund 1.600 internationale Helfer aus 44 Ländern im Einsatz. Derzeit würden die Notwendigkeiten für eine bis zu sechs Monate dauernde Hilfsoperation geprüft, teilte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Hilfe mit. Danach werden dringend 4.000 Feldtoiletten, mobile Duschen sowie kleine Heizgeräte benötigt. Oberste Priorität hat nach Angaben von Vertretern der Krisenprovinz Kerman nun der Kampf gegen den Ausbruch von Seuchen.

Die Einsatzgruppe „Trinkwasser” des Österreichischen Roten Kreuzes ist Mittwoch Früh in der von dem katastrophalen Erdbeben zerstörten iranischen Stadt Bam angekommen. In erster Linie sollen die Rotkreuz- Helfer ein Feldspital und die obdachlose Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen. Täglich werden bis zu 200.000 Liter Wasser produziert werden”, so Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

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