"Für menschliche Abschiebungspolitik": Schüler mit Brief an Regierung

Nach den Abschiebungen vergangene Woche haben sich Schüler aus mehreren Einrichtungen an die Regierung gewandt.
Nach den Abschiebungen vergangene Woche haben sich Schüler aus mehreren Einrichtungen an die Regierung gewandt. ©APA
Schüler aus mehr als 50 Einrichtungen haben sich mit einem Brief an die Bundesregierung gewandt. Darin fordern sie eine "menschliche Abschiebungspolitik". Vergangene Woche sei dies nicht der Fall gewesen.

Schüler und Schülerinnen aus mehr als 50 Einrichtungen in Österreich haben sich in einem gemeinsamen Statement gegenüber der Bundesregierung "für eine menschliche Abschiebungspolitik" ausgesprochen. "Wir setzen diesen Schritt, weil wir die menschenfeindlichen Abschiebungen als Schüler*innen nicht mittragen können und werden", hieß es dazu in einer Aussendung am Donnerstag. Anlass dafür waren die jüngsten Abschiebungen von Schülerinnen in den vergangenen Tagen.

Forderung nach Härtefallkommission

"Wer Tina und weitere aus ihrem Leben reißt, der reißt auch einen Teil von uns heraus", bezogen sich die Schüler in ihrem gemeinsamen Brief an die Regierung auf den jüngsten Anlassfall, bei dem eine Wiener Gymnasiastin nach Georgien abgeschoben worden war. "Wer sie angreift, der greift uns alle an." Politisch fordern sie darin für derartige Fälle die Wiedereinsetzung einer unparteiischen und unabhängigen Härtefallkommission.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • "Für menschliche Abschiebungspolitik": Schüler mit Brief an Regierung
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen