Fünf Tote bei Bandenkämpfen in Guatemala

Unbekannte haben im Süden von Guatemala fünf mutmaßliche Bandenmitglieder erschossen. Die Angreifer stürmten in der Nacht auf Mittwoch (Ortszeit) ein Haus im Department Escuintla und eröffneten das Feuer, wie die Zeitung "Prensa Libre" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Offenbar handelte es sich um eine Abrechnung unter rivalisierenden Gangs.


Ein halbes Jahr vor der Präsidentenwahl erlebt Guatemala eine Welle der Gewalt. Die öffentliche Sicherheit dürfte bei der Abstimmung im September das beherrschende Thema sein. Mit knapp 40 Morden je 100.000 Einwohner gehört Guatemala zu den gefährlichsten Ländern der Welt. Erst am Dienstag hatten aufgebrachte Nachbarn in Escuintla eine Frau gelyncht. Sie warfen ihr vor, ihre Stieftochter getötet zu haben. In Guatemala kommt es immer wieder zu Lynchmorden.

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